Folge 13: IHK: Wie kriegen wir die Wirtschaft wieder auf Touren? mit Peter Adrian
Shownotes
Wer spricht eigentlich für die Wirtschaft und wie entsteht daraus konkrete Politik? Wenn Unternehmen über hohe Standortkosten, Bürokratie oder schleppende Genehmigungen klagen, fällt schnell der Satz: „Da muss die Politik ran.“ Aber wie kommt ein Problem aus dem Betrieb in unserer Region tatsächlich nach Berlin oder Brüssel – und was braucht es, damit daraus ein Gesetz, eine Entlastung oder zumindest ein Kurswechsel wird? In dieser Folge von Moin Wirtschaft spricht IHK-Präsident Andreas Kirschenmann mit Peter Adrian, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) darüber, wie wirtschaftspolitische Interessenvertretung in der Praxis funktioniert – und warum sie oft weniger„Lobby-Mythos“ und mehr Handwerk ist: zuhören, bündeln, priorisieren, belegen und verhandeln.
Alle Informationen zur Deutschen Industrie- und Handelskammer finden Sie unter https://www.dihk.de/de
Transkript anzeigen
00:00:00: Lass uns hier andere Verfahren entwickeln, lass uns schneller unkomplizierter werden.
00:00:05: Deutsches Verwaltungshandeln ist ja auch immer von so einem Grundmisstrauen geprägt weil wir uns immer mit den Fehlentwicklungen beschäftigen anstatt einfach mal ein bisschen auf das Gute zu vertrauen und zu sagen komm ich geb dir das jetzt mal und jetzt spreche ich mal in drei Monaten Mal wieder und dann wollen wir sehen was du daraus gemacht hast.
00:00:26: Moin Wirtschaft der Wirtschaftspodcast der IHK Lüneburg Wolfsburg.
00:00:34: Herzlich willkommen zu Moin Wirtschaft.
00:00:36: Mein Name ist Andreas Kirschmann, ich bin Präsident der Industrie und Handelskammer Lüneburg-Wollsburg und Unternehmer.
00:00:42: In diesem Podcast spreche ich mit Menschen aus Wirtschaft und Politik über die Themen, die uns bewegen.
00:00:48: Wir wollen die Dinge klar benennen um mit Experten über die wichtigen Fragen und Herausforderungen unserer Zeit diskutieren.
00:00:55: wir wollen Impulse und Denkanstöße geben denn es ist viel zu tun damit unsere Wirtschaft wieder erfolgreich sein kann.
00:01:10: Wie funktioniert wirtschaftspolische Interessenvertretung in der Praxis?
00:01:14: Darüber spreche ich in dieser Folge von Moin Wirtschaft mit Peter Adrien, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer DIHK in Berlin.
00:01:22: Lieber Herr Adrien herzlich willkommen!
00:01:24: Sie sind jetzt ja seit einigen Jahren Präsident der DIHK des Deutschen Industrie- und Handelskammertages in Berlin.
00:01:30: Der Präsident der Präsidenten sind in Deutschland unterwegs, sprechen in Berlin mit der Spitzenpolitik.
00:01:36: Wie geht es Ihnen dabei so?
00:01:37: Und was haben sie an Erfahrung gemacht in den letzten Jahren und wie ist das generelle Gefühl als DIHKA-Präsident?
00:01:44: Ich denke jeder Bürger kann nachvollziehen dass es schon schwierig ist durch unsere Beratungsleistung grundlegende Veränderungen bei der Politik, bei den Maßnahmen und bei den Gesetzesinitiativen zu erreichen.
00:02:00: Aber nichtsdestotrotz wir bleiben dran und wir wissen dass es ein schwieriges Unterfangen ist, langwieriges unterfangen.
00:02:07: aber wir werden versuchen auch in der Zukunft immer unseren Einfluss gelten zu machen um im Interesse der deutschen Wirtschafts hier Veränderung zu erzielen.
00:02:17: wobei man ja sagen muss die Besondere Aufgabe unserer Organisation der deutschen Industrie- und Handelskammer ist ja die ausgewogene Position zu finden.
00:02:27: Wir sind keine Lobbyorganisation, sondern wir müssen alle wirtschaftlichen Interessen aller Mitglieder irgendwo berücksichtigen.
00:02:35: Und Sie wissen selbst Herr Kirchenmann das ist manchmal ganz einfach weil auch innerhalb der Wirtschaft sehr häufig widerstrebende Interessen bestehen.
00:02:42: Ja gut!
00:02:43: Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht.
00:02:45: also dass wäre natürlich auch wenn man jetzt mal In bestimmte Bereiche guckt auch innerhalb der Kammern auch mal Themen haben zwischen verschiedenen Unternehmen, zwischen Automobilzulieferern und Automobildustrie.
00:02:56: Und in anderen Bereichen zwischen Meilenwegen... Mittelständlern und Rüstungsindustrie, die viele Arbeitsplätze wechseln.
00:03:02: So gesehen müssen wir es ausgewogen machen.
00:03:03: aber wir sind ja grundsätzlich auch immer so die wahrer der Sachlichkeit und der konkreten wirtschaftlichen Argumente.
00:03:09: Wir gehen ja mit einer fundierten Vorbereitung auch in die Gespräche rein.
00:03:13: das machen sie hier auch besonders Durch Unterstützung oder ich auch durch Unterstützung des Hauptamtes Die viel für uns vorbereiten.
00:03:21: wenn Sie jetzt in Berlin auf spitzen Politiker treffen also zum Beispiel war er der Bundeskanzler jetzt letzte Woche auch beim im IHK-Tag und sie führen dann Gespräche, und Sie hören dann Reden.
00:03:34: Wie schätzen Sie das so ein?
00:03:36: Sagen die am Ende das was Sie meinen oder machen Sie das, was Sie gesagt haben?
00:03:40: Ich glaube
00:03:40: es ist schwierig zu verallgemeinern.
00:03:42: Also ich glaube schon dass man dem Bundeskanzler unterstellen kann – und Sie haben ja selber auch gehört bei uns beim IHRK Tag -, dass er das was er sagt auch meint!
00:03:53: Aber selbstverständlich gibt es natürlich auch Situationen, in denen die Politik gut beraten ist mit einer gewissen Diplomatie sich vielleicht mit der einen oder anderen Aussage zurückzuhalten.
00:04:04: Und das muss man halt richtig sondieren und muss man erkennen.
00:04:08: Man muss auch Verständnis dafür haben dass es manchmal auch nicht ganz einfach ist für die politischen Vertreter Klartext zu reden.
00:04:16: also wir wünschen uns ja als Wirtschaft aber ich glaube auch viele Bürger wünscht sich dass in der Politik mehr Klartext geredet wird, aber es ist halt nicht immer so ganz einfach.
00:04:26: Es gibt ja diese Sehnsucht nach den einfachen Antworten, aber die gibt es natürlich zu den großen Themen unserer Zeit eher nicht.
00:04:33: Nun haben wir eine Lage, die definiert ist durch was der Kanzler an seiner Rede bei uns sehr eindrücklich sagte, durch Dinge, die liegen geblieben sind in letzten Jahren weil man sie einfach nicht angefasst hat und nicht gemacht hat, durch ein Haufen Probleme, die von außen kommen.
00:04:47: Nehmen wir mal das Thema der US-Zölle, nehmen wir einmal das Thema des Irankonflikts und den Folgen für die Energieversorgung.
00:04:54: Und ein paar strukturellen Themen, die mit dem Businessmodell Deutschland zusammenhängen.
00:04:57: Das heißt früher waren wir erfolgreich durch Maschinenbau, Automobilindustrie, Chemiefarmer, günstige Energie, hohe Fachkräfte, die wir hatten.
00:05:07: Davon ist vieles nicht mehr so ganz wirkungsvoll oder nicht vorhanden.
00:05:11: Es hat sich also was geändert!
00:05:13: Wenn wir jetzt uns das mal anschauen... Was ist aus Ihrer Sicht der Aufschlag, den die Politik jetzt in dieser Situation als nächstes konkret tun sollte?
00:05:24: Wir sehen – wir haben in Deutschland ja gewisse Weise wie in anderen Ländern auch eine Krisensituation beeinflusst durch die externen Kriegsereignisse.
00:05:35: Die damit verbundenen extremen Verteuerungen im Energie- und Rohstoffsektor, die Störungen der Lieferketten all das wirkt auf uns ein.
00:05:44: Und was wir erkennen in dieser Situation, wie schwer wir uns tun.
00:05:48: In diesem Land dann zu reagieren.
00:05:51: das heißt Wir sind in Deutschland noch nicht so richtig da angekommen wo man angekommen sein muss um auch in der Krisensituation schnell pragmatisch manchmal vielleicht doch unkonventionell zu reagiert.
00:06:04: Das fehlt uns das merken wir.
00:06:06: und wenn sie die internationalen Entwicklungen betrachten sehen Sie auch an den Entwicklungsdaten, dass Deutschland klar hinterherhängt.
00:06:14: Wir haben in den letzten sieben Jahren haben wir in Deutschland im Prinzip Nullwachstum hingelegt.
00:06:21: die Weltwirtschaft hat sich um fast zwanzig Prozent nach oben entwickelt Amerika um fünfzehn.
00:06:26: selbst Italien hat positive Raten und da sieht man schon das wir vielleicht unsere Hausaufgaben besser machen müssen um auf Krisen gut gewappnet zu sein.
00:06:37: Gut dann haben wir eine Situation in den Haushalten nicht mehr viel Spielraum besteht.
00:06:42: Das heißt aktuell haben wir, hat der bunten Haufen Kredite aufgenommen für die Sondervermögen das heißt fünfhundert Milliarden für Verteidigung, fünfhundert Milliarden für Infrastruktur.
00:06:53: Es wird unglaublich viel Geld in die Hand genommen.
00:06:56: Der Kapitaldienst der daraus wächst oder sich ergibt nimmt zu auch gerade falls die Zinsen weiter steigen sollten.
00:07:04: das heißt der Spielraum für die Zukunft wird kleiner.
00:07:07: Jetzt sprechen wir, wir fordern Entlastungen.
00:07:09: Wir fordern entlastung für die Wirtschaft zum Beispiel bei Energie und wir fordern sie auch bei Arbeitskosten.
00:07:16: Was ist die Idee der Gegenfinanzierung?
00:07:18: Wo sollte denn die Regierung jetzt sparen?
00:07:21: Also wenn wir die Frage der GegenFinanzierung diskutieren, das muss zuerst mal sagen haben wir einen Staat dennoch effizient erarbeitet.
00:07:30: Ist es nicht eine wichtige Aufgabe zu erst einmal
00:07:33: auch
00:07:34: den Staat zu entschlacken, zu verschlanken, leistungsfähiger werden zu lassen.
00:07:39: Heute Morgen habe ich in der Zeitung gelesen das Clemens Füst vorschlägt dass wir in Deutschland ein Gesetz brauchen mit dem die Staatsquote auf neunvierzig Prozent maximal begrenzt wird.
00:07:51: Das ist euch schon guter Ansatz weil wir so eine ausuferende Staatsquote haben und das haben wir uns in den guten Zeiten halt leisten können.
00:07:59: Und jetzt merken wir, dass wir es uns nicht mehr leisten können.
00:08:02: Also da müssen wir ansetzen!
00:08:03: Wir dürfen nicht immer nur ansetzen zu belegen wo kann der Staat irgendwo noch mehr Geld vereinnahmen?
00:08:08: Sondern wir müssen wirklich mehr ernsthaft darüber nachdenken wie können wir dieses Staatsgebilde schlanker und damit effizienter werden lassen?
00:08:15: Der Staat muss sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren Muss auch sicherlich Apparat abbauen zurückbauen.
00:08:22: Das ist eine ganz ganz wichtige Aufgabe sonst werden wir große Probleme in der Zukunft haben.
00:08:29: Gut
00:08:29: Also, das heißt der Staat weniger Start in weniger Regeln mehr digital ja weniger manuelle Arbeit.
00:08:38: Da kommen wir sicherlich einige Milliarden sparen.
00:08:40: was darüber hinaus?
00:08:41: Wo könnten wir noch hin?
00:08:44: also wenn wir uns jetzt mal den Bereich der Arbeitskosten anschauen müssten wir ja eigentlich auch Arbeit wieder günstiger machen.
00:08:50: Beziehungsweise ist es ja nicht so, dass die Menschen, die arbeiten zu viel verdienen oder zu wenig verdienen sondern sie bekommen zu wenig von dem was sie verdienen am Ende raus der die Abgabenlast ist relativ hoch.
00:09:03: das sind in erster Linie soziale Abgaben.
00:09:06: wenn man uns jetzt die Rentenversicherung mal anschauen und die Demografie von der der Kanzler ja auch gesprochen hat in der Rede beim DIHK letzte Woche Das heißt, es ist Mathematik und Demografie.
00:09:17: Da hat er ja recht!
00:09:45: auch immer mehr mit Aufwendungen belastet haben.
00:09:48: Das heißt, der Anteil derer die hier eine Leistung erbringen und einzahlen ist nicht in dem Verhältnis gewachsen wie auf der anderen Seite die Zuwendungsempfänger, die Nutznießer dieser Sozialversicherungssysteme gewachsen sind.
00:10:02: das heißt wir haben hier eine klare Inbalance, die wir korrigieren müssen.
00:10:07: Wir müssen einfach wieder dahin kommen dass auch die Sozialversicherungssysteme wirklich grundlegend reformiert werden Mit dem Ziel, dass die Beschäftigten in unserem Land mit viel weniger Aufwand, den sie dieses Thema einzahlen und da tragen wir als Arbeitgeber ja auch einen gleichen Anteil immer noch bei.
00:10:26: Das wird diese Beiträge grundlegend reduzieren um dahin zu kommen das wir wirklich nochmal mehr Netto vom Brutto haben.
00:10:34: Das würde eine Aufgabe sein an der werden wir in den nächsten Jahren nicht vorbeikommen denn sonst macht es Sie merken es ja romantisch ist für bestimmte Bereiche der Beschäftigten schon fast gar nicht mehr lohnenswert zu arbeiten, weil sie das was ihnen dann nette übrig bleibt auch in anderer Art und Weise erhalten könnten wenn sie einfach gar nicht arbeiten.
00:10:56: Und das darf jetzt sein.
00:10:57: Nein
00:10:57: es muss sich lohnen zu arbeiten.
00:10:59: Es muss auch den Anreiz geben sich etwas aufzubauen.
00:11:02: Das muss auch für alle möglich sein.
00:11:04: Nicht nur für Unternehmer auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
00:11:08: aber Das bedeutet ja auch, dass wir uns als Gesellschaft den Realitäten stellen müssen.
00:11:13: Den Realitäten und der Lage in der wir jetzt sind.
00:11:15: Möchten das die Menschen Frage zeichen oder eher nicht?
00:11:18: Also ich habe von Herr Friedmünkler diesen Satz, den ich immer gerne zitiert, die Menschen erwarten, dass die Politik liefert.
00:11:25: So wenn die Politik nicht liefert dann sucht man sich eben andere Lieferanten weil man da die richtigen Antworten bekommt.
00:11:31: Da hängt es aber gar nicht so davon ab, ob diese Antworten realistisch sind oder nicht.
00:11:35: Das ist doch eine große Gefahr dass wir uns hier sagen wir mal auch verlieren in unrealistischen Erwartungshaltung.
00:11:45: Wenn die Politik liefern soll dann muss sie andere Rahmenbedingungen liefern und die zwei Dinge ermöglichen Zum einen eine bessere Leistungsfähigkeit dieser Systeme bei einer angemessenen Eigenbeteiligung, also das heißt die Eigenverantwortung derer diese Systeme nutzen muss gefördert werden.
00:12:08: Muss gestärkt werden damit wir auf der anderen Seite eine andere Leistungsfähigkeit erlangen und wir müssen sicherlich auch insgesamt dahin kommen dass in unserem Staat in unserer Volkswirtschaft wieder mehr gearbeitet wird.
00:12:21: Das sehen wir ja auch wenn wir mal statistisch vergleichen wie ist denn die durchschnittliche Arbeitszeit pro Jahr pro Erwerbstätiger in Deutschland, wie es in Italien und anderen Ländern ist.
00:12:32: Dann stellen wir zunehmend fest, dass wir immer mehr ins Hintertreffen geraten.
00:12:36: Das heißt, wir müssen auch bereit sein wieder mehr Leistung zu
00:12:40: erbringen.".
00:12:41: Also dieser alte Slogan jetzt wird in die Hände gespuckt?
00:12:43: Wir steigen.
00:12:44: das Protosozialprodukt der hat jetzt eine neue Aktualität bekommen kann man sagen könnte man
00:12:49: so sagen
00:12:50: ja gut das sind natürlich zum Teil unbequeme Antworten Aber das hilft nicht.
00:12:54: Wir müssen uns dieser Realität natürlich stellen und der internationalen Wettbewerb ist natürlich knallhart, das erleben wir als Unternehmen jeden Tag.
00:13:01: Und die deutsche Volkswirtschaft steht an sich als Volkswirtschaft in einem starken Wetzbewerbsverhältnis zu anderen Ländern Die auch gerade bei Investitionen zum Teil dann den Vorzug bekommen weil unser Standort unattraktiv geworden ist.
00:13:16: So der Standort hat ein paar Probleme mit Energiekosten mit Arbeitskosten auch mit Bürokratie.
00:13:22: Da haben wir ja auch relativ viel und auch sie persönlich gemacht in den letzten Jahren, um die Regierung auf die Standortprobleme hinzuweisen.
00:13:30: Sie haben drei Stichworte genannt.
00:13:32: Wir haben in Deutschland ganz klar das Moment zu hohe Energiekosten, wir haben zu hoher Arbeitskosten und wir haben im Bereich der Bürokratie Aufwendungen, die die Unternehmen so nicht mehr mittragen können, die auch die Wettbewerbsfähigkeit massiv beeinträchtigen an diesen drei Problemansätzen muss gearbeitet werden.
00:13:52: Bei der Energie, muss man sagen haben wir natürlich jetzt ein internationales Problem durch die Verwerfungen.
00:13:58: Die Kriegsbedingte im Nahen Osten entstanden sind durch die Sperrung der Straße von Hormus auch wenn das jetzt nur zwanzig Prozent der gesamten Energiemengen sind die über diesen Verkehrsweg transportiert werden und wie in Deutschland ja nur in geringem Umfang davon betroffen sind.
00:14:14: es hat natürlich auf den Weltmarktpreisentwicklung hat es massiven Einfluss und damit trifft es uns wieder.
00:14:22: dazu kommt, dass wir schon vor diesem Krisenerreignis, vor diesem Krieg im Iran in Deutschland Energiekosten hatten die im internationalen Vergleich unangemessen hoch waren.
00:14:38: Das heißt dieses Delta hat sich jetzt nur verschoben.
00:14:42: Aber damit ist die Situation für die Unternehmen in Deutschland eigentlich noch schwieriger geworden.
00:14:47: Die Regierung in Deutschland müsste sicherlich daran arbeiten, mittelfristig alle Wege auszunutzen, die ausgenutzt werden können um eine Energieversorgung in Deutschland zu sichern.
00:15:00: in allen wichtigen Bereichen.
00:15:01: Das gilt für die Gasversorgungen das gilt für das Öl das gilt natürlich auch für andere Bereiche.
00:15:08: wir sind Wir hinken immer noch hinterher bei den regenerativen Energien, was die Leitungsdraßen zwischen Nord und Süd anbelangt.
00:15:16: Das würde uns auch erheblich helfen wenn wir da schon etwas weiter vorangekommen wären.
00:15:20: also es gibt viele Hausaufgaben.
00:15:22: Also dann haben wir ja gerade das Thema der Energiekosten und auch die Frage wie intensiv beziehungsweise in welchem Maße betreiben wird den Green Deal in Deutschland in den letzten Jahren?
00:15:32: Und dass vor allen Dingen auch unter Ampel immer wieder intensiv diskutiert.
00:15:37: So am Ende ist es so gekommen dass vieles von dem, was wir vorher gesagt haben jetzt eigentlich Realität ist.
00:15:44: Also viele Unternehmen im Bereich der Chemie und der Grundstoffindustrie gehen raus, investieren lieber in China oder irgendwo anders in der Welt aber nicht in Deutschland.
00:15:53: Und wir verlieren auch massiv in diesen Bereichen Arbeitsplätze.
00:15:56: In einigen Regionen kann das bedrohliche Ausmaße annehmen wenn große Keyplayer im Prinzip den Standort räumen oder verkaufen.
00:16:04: Warum hat man nicht auf uns gehört?
00:16:07: Sie haben ja viele Gespräche geführt mit.
00:16:08: Wir sind eine andere Ebene, wir sind ja mehr im Land unterwegs mit unseren regionalen Abgeordneten.
00:16:14: Aber Sie sprechen mit der Bundespolitik und dem Bundeskanzler, den Ministern.
00:16:19: Warum ist davon so wenig ins Ziel gegangen?
00:16:22: Und so wenig passiert im Nachhinein was wir den geraten haben?
00:16:26: Ich glaube die Verwerfungen sind natürlich gerade jetzt in der Krise noch mal besonders deutlich aufgetreten.
00:16:32: Die Bundesregierung, die jetzt ein Jahr am Amt ist hat dafür versucht neue Schwerpunkte zu setzen hat auch versucht die Klima- und Energiepolitik auf ein etwas anderes Gleis zu setzen.
00:16:44: Wir haben ja schon im vergangenen Jahr darauf hingewiesen, dass der Weg den seinerzeit die Ampelregion eingeschlagen hat für Deutschland im Endeffekt nicht bezahlbar sein wird.
00:16:56: Dass wir einfach hier mit Kosten konfrontiert werden, die wirtschaftlich nicht darstellbar sind und das es einfach sinnvoll ist wenn man an den Klimazielen festhält zu überlegen, wie können wir denn auf andere Art und Weise hier im besseren Weg gehen?
00:17:10: Und dazu haben wir Vorschläge gemacht.
00:17:13: Ich hoffe – das werden wir auch in den nächsten Wochen weiter intensivieren – ich hoffe dass wir hier auch offene Ohren stoßen und dass es uns gelingt, in Sachen Klima- und Energiepolitik auch in Anbetracht der Verwerfung die wir jetzt sehen auf einen anderen Weg zu kommen mit Pragmatismus mit den notwendigen Korrekturansätzen zu erreichen, dass wir langfristig wieder eine Perspektive haben auch für die energieintensiven Unternehmen hier am Standort Deutschland.
00:17:45: Es kann ja uns auch nicht geholfen sein wenn die energiintensive Industrie in andere Länder abwandert und in anderen Ländern unter anderem Standards die Produkte herstellt, die hier in Deutschland viel effizienter und auch teilweise viel ökologischer hergestellt werden können.
00:18:01: Ja, das ist immer die generelle Klimabilanz.
00:18:04: Betrachtet nicht immer ein Gewinn fürs Klima wenn es dann so läuft.
00:18:08: und natürlich muss man sich eben immer wieder die Frage stellen Ist es eine gute Idee in der Industrienation mit so hohen Energiepreisen zu betreiben oder nicht?
00:18:16: Ich würde klar sagen Es ist keine gute Idee und es kann auf die Dauer so nicht funktionieren.
00:18:21: Wir haben sie auch in der letzten Vollversammlung als die Generalsekretäre da waren.
00:18:25: bei der Regierungsparteien Haben wir es ja auch noch mal klar adressiert dass wir da einen einen der Kernpunkte sehen.
00:18:33: Ich hatte ja in meinem letzten Podcast mit Stefan Kotz noch etwas gemacht zum Thema Spritpreise an der Tankstelle, da ist es so dass er gesagt hat wir werden eben durch die Energiekrise, die wir jetzt haben jedes Jahr insgesamt ärmer.
00:18:46: also die Schätzung ist irgendwas von fünfzig Milliarden plus, die wer verlieren als Land also die jeder einzelne mit bezahlt je nachdem wie sein Konsum Profil aussieht.
00:18:55: das kriegen wir auch nicht zurück das holen wir uns nicht wieder.
00:18:58: Und Sie haben es vorhin sehr gut gesagt, die Verwerfungen der Wettbewerbsnachteil, den wir hatten schon durch die vorher zu hohen Energiepreise ist natürlich kommt noch on top.
00:19:10: Das macht einen toxischen Cocktail.
00:19:12: Denk auch aus dieser Sache müssen wir irgendwie raus.
00:19:15: wichtiger Punkt
00:19:17: Wir haben ja bei den Energiemärkten Bereiche von denen man eigentlich teilweise gar nicht mehr vom Markt sprechen kann weil sie so staatlichem Dirigismus und Reglement ausgesetzt sind, dass sie eigentlich marktwirtschaftliche Faktoren außer Funktionen gesetzt haben.
00:19:34: Also wir würden uns ja eigentlich wieder wünschen das wir wieder einen Energiemarkt hätten der auch funktioniert, dass Sie auch in Deutschland alle Möglichkeiten nutzen können um die Ressourcen in Anspruch zu nehmen, die wir in diesem Land haben.
00:19:48: also es gibt ja noch viele Ansatzpunkte die im Moment einfach sag mal durchs Raster fallen Und was Sie angesprochen haben, hat ja auch der Sachverständigenrat bestätigt.
00:19:58: Also der Sacheverständigerat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage, Frau Schnitzer sagt ganz klar Wir sind die Verlierer in dieser Situation weil bei denen jetzt entstehenden Preissteigerungen im Energiesektor da gibt es Gewinner in den Vereinigten Staaten Da gibt's Gewinner im Nahen Osten Weltgewinner, aber wir sind ganz eindeutig auf der Verliererseite.
00:20:23: Das heißt, wir werden massive Vermögensverluste in den nächsten Jahren hinnehmen und deshalb ist es sicherlich sehr wichtig darüber nachzudenken wie können wir hier gegensteuern?
00:20:34: Wie können wir korrigieren?
00:20:35: Wie könnten wir uns auch diesen Prozess entziehen dass wir nur immer auf der verlierer Seite sitzen?
00:20:42: Ja gut ich meine Wir sind als Energieland oder als Industrieland wahrscheinlich für lange Zeit darauf angewiesen, Energie zu importieren.
00:20:51: Dass wir den eigenen Energiebedarf dekken nur durch nachhaltige Energieformen ist weitgehend ausgeschlossen.
00:20:58: im Norden funktioniert es vielleicht gerade aber flächendecken schaffen wir es nicht.
00:21:02: man weiß nicht was passiert wenn der Fusionsreaktor irgendwann fertig werden sollte.
00:21:07: falls das mal irgendwann funktioniert wäre das natürlich ein Gamechanger in dieser ganzen Thematik eines ungeheureum Hebeln.
00:21:15: Aber bisher haben wir das eben noch nicht.
00:21:17: Der Ausbau der Nachhaltigen kann natürlich forciert werden, muss man auch forcieren.
00:21:22: Aber dafür muss man es eben auch vereinfachen und vor allen Dingen auch wirtschaftlich interessant halten.
00:21:27: Das ist ja auch ein Punkt was... Es geht ja Unternehmen investieren ja nur und auch Wirtschaftssubjekte investieren nur in Projekte wenn sie damit auch eine Gewinnerzielungschance haben.
00:21:37: das ist ja auf das was mir persönlich bei der Politik zum Teil fehlt dass man oft nicht versteht Warum handeln eigentlich Unternehmen?
00:21:46: Wie man erwartet, dass sie irgendwie so handeln wie man sich das wünscht.
00:21:50: Es ist aber eigentlich gegen ihre DNA.
00:21:52: Haben Sie das auch schon mal erlebt?
00:21:54: Ja, wie gesagt wir haben ja hier Marktbereiche die stark durch staatlichen Dirigismus geprägt sind.
00:22:01: Denken Sie an das EEG-Gesetz.
00:22:04: Wir setzen Marktauserfunktionen Erfahren dann Verwerfungen müssen die wieder korrigieren und wir haben natürlich die Situation, dass wir in einer Dunkelflaute mit unseren regenerativen Energien schnell am Ende sind.
00:22:19: Da nutzt uns auch die Speichertechnologie nicht ausreichend.
00:22:23: Das heißt ich habe hier eigentlich zwei Dinge gefragt.
00:22:25: Hier ist zum einen sicherlich Innovationen gefragt um mit dieser Volatilität anders umzugehen.
00:22:33: da gibt es ja gute Ansätze, technologische Ansätze.
00:22:35: wie kann ich als Industriebetrieb meine Produktion auf diese Volatilität hinausrichten?
00:22:42: Wenn sicherlich eine wichtige Aufgabe und auf der anderen Seite sind wir sicherlich gefordert wirklich mit allen Innovationsansätzen dran zu arbeiten, dass uns zum Beispiel so ein Sprung gelingt in Sachen Fusionstechnik.
00:22:58: Das würde uns natürlich extrem helfen.
00:23:00: also ich glaube Wir müssen an dem Thema Energieeffizienz arbeiten nach wie vor weil bei einem teuren Gut ist es immer wichtig mit dem gutmöglich effizient umzugehen Und unsere Innovationsfähigkeit ist gefragt, wenn es darum geht hier neue Technologien zu entwickeln um einfach mit den Besonderheiten der regenerativen Energien anders umgehen zu können.
00:23:24: Nein also wir werden nur eine Chance haben auf den Weltmärkten mit Technologie und mit Innovation.
00:23:31: das denke ich da sind wir einer Meinung.
00:23:33: dafür müssen wir natürlich Forschung und Entwicklung betreiben in Deutschland in die Hochschulen investieren, auch in die Institute investieren und sehen dass wir in Zukunft Produkte haben, die wieder auf den Weltmärkten wettbewerbsfähig und interessant sind.
00:23:48: Dass wir mit zukünftigen Themen eben punkten können.
00:23:52: Und hat mir vor einigen Jahren der Wirtschaftspolitische Sprecher einer der Regierungsparteien gesagt Wir stehen vor einem Wirtschaftswunder aufgrund der nachhaltigen Technologien hat bisher nicht funktioniert.
00:24:07: Die Welt hat da nicht so richtig mitgezogen, aber vielleicht klappt es ja mit ein paar anderen Themen?
00:24:11: Vielleicht klappt sie am Bereich Robotik, vielleicht klappts ja im Bereich KI, auch im Bereich der Biotechnologie oder auch bei Quanten Computing.
00:24:21: Das sind hier alles Themen wo wir... Wir sind ja als Land gar nicht so schlecht wie wir uns mal reden.
00:24:25: Es gibt viele brillante Wissenschaftler und Forscher an Haufeninstitute.
00:24:29: in meinem letzten Podcast mit dem Nier section Wissenschaftsminister haben wir das ja bearbeitet, das Thema Also.
00:24:35: grundsätzlich haben wir ja die Chance international mitzuhalten.
00:24:38: Sie sehen hier auch viele Unternehmen, wie schätzen sie das ein?
00:24:40: Gebe ich Ihnen recht!
00:24:41: Wir haben nach wie vor in Deutschlands kluge Köpfe, wir haben leistungsfähige Hochschulen... Wie heißt es so schön im Mittelstand?
00:24:50: Wir haben Hidden Champions also Unternehmen, die in bestimmten Nischenbereichen Weltmarktführer sind besonders leistungspfähig sind.
00:24:58: aber wir haben eine große Aufgabe Gerade für diese Unternehmen die Rahmenbedingungen so zu verändern, dass sie möglichst ohne großen bürokratischen Aufwand an ihren Innovationsthemen arbeiten können.
00:25:12: Ich habe jetzt selber gerade in meinem Bereich ein Unternehmen begleitet, die eine wirklich tolle Erfindung gemacht haben.
00:25:20: Hier haben wir mir dann erklärt und das auch weltweit patentiert.
00:25:23: Sie haben für die Erfindungen anderthalb Jahre benötigt sind Forscher der RWTHN Aachen aber sie haben drei Jahre benütigt um die Förderkulisse-Antragsformulare etc.
00:25:34: abzuarbeiten, die für das Bundeswirtschaftsministerium abzuarbeiten waren, um hier den Förderantrag genehmigt zu bekommen.
00:25:42: Also da müssen wir einfach noch viel schneller und viel unkomplizierter werden.
00:25:47: Ich habe selber Gelegenheit gehabt vor einem halben Jahr mit unserer Wirtschaftsministerin Frau Reiche Israel zu besuchen Und hab dann gesehen wie in Israel Innovationsprozesse staatlich unterstützt und gefördert werden.
00:26:02: Und das ist so ein anderes Handeln, da müssen wir uns eigentlich eine Scheibe von abschneiden.
00:26:06: Also auch da muss die Krisensituation in der wir heute angekommen sein, muss die Grundlage dafür sein nachzudenken und zu sagen lass uns hier andere Verfahren entwickeln, lasst uns schneller unkomplizierter werden.
00:26:19: Deutsches Verwaltungshandeln ist ja auch immer von so einem Grundmisstrauen geprägt weil wir uns immer mit den Fehlentwicklungen beschäftigen anstatt einfach mal bisschen auf das Gute zu vertrauen und zu sagen, komm ich geb dir das jetzt mal.
00:26:33: Und jetzt sprich mal in drei Monaten Mal wieder und dann wollen wir sehen was du draus gemacht hast.
00:26:38: Was machen denn die Israelis komplett anders?
00:26:41: Das ist genau das was ich gerade gesagt habe.
00:26:43: Die würden ihnen, die hören sich an was sie für eine Innovationsidee haben, dann entscheiden die ob sie gefördert werden.
00:26:49: wenn Sie, wenn Sie entscheiden dass sie eine Förderung bekommen Dann teilen sie die Konto nunmal mit, dann bekommen sie Fördermittel aufs Konto oder legen sie los.
00:26:58: Es ist ein bisschen anders.
00:27:00: Das klingt ziemlich gut, das heißt es gibt einen Meeting wo man das vorstellt und ein bisschen wie Hülle der Löwen und wenn man das gut macht und hat eine gute Idee und alle klatschen dann gibts Geld.
00:27:09: Genau, sie müssen die zwanzig Formelare ausfühlen und Erklärungen und eine eidestadtische Versicherung abgeben.
00:27:16: Da ist ein Grundvertrauen.
00:27:17: Sie kriegen das Geld.
00:27:18: nach drei Monaten kommt mal einer gucken was haben sie draus gemacht?
00:27:21: Ja, das ist natürlich ziemlich gut.
00:27:23: Das hören wir auch von unseren Mitgliedern, dass man sagt es gibt interessante Förderprojekte.
00:27:28: aber um die Sachen auszufüllen kann man irgendeinen Mitarbeiter ein bis drei Monate beschäftigen hunderte von Seiten.
00:27:36: Das ist zu kompliziert, zu kleinteilig und deswegen wird es eben von vielen gar nicht in Anspruch genommen und deswegen laufen Förderprogramme nicht.
00:27:43: Das in der Tat ein wichtiger Punkt den man auf die Liste nehmen kann für die großen Themen die anstehen.
00:27:48: Sie wissen ja Herr Kirschmann auch gerade mit der Bundesregierung noch mal darüber diskutiert, was haben wir in der deutschen Wirtschaft für einen Aufwand in Sachen Bürokratie?
00:27:57: Da reden wir von jährlich vierundsechzig Milliarden.
00:28:01: Und wenn man die Verluste im Bruttoinlandsprodukt betrachtet, da reden wir ja von über hundertvierzig oder hundertsächsenvierzicht Milliarden.
00:28:09: Das sind ungefähr drei Prozent vom Brutto-Inlandsprodukt, die uns jedes Jahr insgesamt in der Wirtschaft durch bürokratische Prozesse etc.
00:28:18: verloren gehen.
00:28:19: Wir kämpfen im Moment mit einem Nullwachstum, wenn wir es nicht komplett wegbügeln.
00:28:24: Aber wenn wir da für die Hälfte weggebügelt hätten dann hätte man schon anderthalb Prozent Wachstum.
00:28:28: Dann wären wir in einer ganz anderen Welt zu Hause und vieles würde schneller gehen.
00:28:32: Und das wird mir Spaß
00:28:33: machen.
00:28:33: Also meine Theorie ist ja inzwischen etwas Regelungen und Überregulierung angeht und auch bürokratisches Handeln ist eine Theorie inzwischen dass es ja nicht nur dazu führt oder uns daran hindert dass wir die Sachen hinkriegen die wir hinkregen müssen Sondern dass es am Ende auch so weit fortgeschritten ist, das ist selbst die Reformfähigkeit des Systems behindert.
00:28:55: Wenn man aufgrund der Regelungen im Prinzip auch ganz schwer nur Dinge verändern kann.
00:29:01: Das stimmt!
00:29:02: Das heißt wir haben ja diese Initiative für ein handlungsfähigen Staat.
00:29:05: Das halte ich auch für einen wichtigen Aufschlag übrigens.
00:29:08: Auch da war hier die Kollegin Frau Jekel, auf dem IHK-Tag hat ganz interessant vorgetragen.
00:29:14: dazu aber Meine Erfahrung, auch in Niedersachsen.
00:29:19: Wenn wir über Bürokratieabbau reden dann hören wir eigentlich von allen wenn man das bringt Zustimmung alle sagen das so alles sagen ja klar Wir müssen besser werden schneller werden einfacher werden Deutschland muss schneller werden Das muss einfach alles viel easier gehen In Deutschland.
00:29:37: aber wenn man dann mal konkret guckt wie ein Hebel dran kommt Dann hakt es also so richtig.
00:29:42: passieren tut eigentlich nichts.
00:29:45: dass gibt's so Ansätze über den Sie erkennen, da ist schon guter Wille vorhanden.
00:29:49: Da wird das Energieeffizienzgesetz verändert und entschlagt aber gleichzeitig kommt dann durch die Hintertür das Tariftreue-Gesetz oder wir finden ja immer wieder neue bürokratische Hürden die als Ersatz für das was man gerade so mal schnell versucht hat bei Seite zu räumen wieder hinzukommen.
00:30:11: Im Gesamtergebnis ist es in den letzten Jahren nie besser geworden.
00:30:15: Es ist eher schlechter geworden.
00:30:16: Ja, das liegt vielleicht ein bisschen daran, dass Organisationen grundsätzlich dazu neigen, sich selbst größer machen als kleiner?
00:30:24: Das ist vielleicht auch gar nicht mal unbedingt nur ein Phänomen in staatlichen Stellen.
00:30:30: Vielleicht ist es da ein bisschen stärker ausgeprägt und der Wirtschaft passiert jetzt zum Teil.
00:30:33: aber da ist der Kostendruck im Prinzip natürlich höher und man muss vorsichtiger sein damit Stellen aufzubauen.
00:30:41: Das Thema Bürokratieabbau muss oben auf die Liste, wenn wir jetzt mal ein paar Punkte zusammenfassen, die wir schon besprochen haben.
00:30:47: Dann müssen wir mit den Energiepreisen runter.
00:30:49: Wir müssen einfacher und schneller werden.
00:30:52: Man muss sich wahrscheinlich den Realitäten stellen oder man muss vielleicht, muss Deutschland wieder ein bisschen mehr in die Hände spucken?
00:30:57: Das sind schonmal vier Ergebnispunkte wo wir einen Haken dran machen können für heute.
00:31:01: Ich würde mir sagen drei Punkte, die ich ja schon mehrfach versucht habe zu erörtern das sind einmal Die Energiekosten in Deutschland, das sind die Arbeitskosten.
00:31:12: Damit die da ranhängenden Sozialversicherungssysteme und es ist sicherlich der bürokratische Aufwand, der bei uns Unternehmen ankommt.
00:31:22: Und wir brauchen ihn allen drei Bereichen.
00:31:24: Brauchen wir grundlegende Veränderungen?
00:31:28: Da darf nicht nur immer ein Symptom rumgedoktert werden mit dem Klein-Klein sondern wir brauchen wirklich mal in jedem Bereich einen großen Wurf.
00:31:36: Wir können uns diese kleinen, Kleinregelungen nicht mehr leisten.
00:31:39: damit ist den Bürgern und auch der Wirtschaft nicht
00:31:42: gedient.".
00:31:43: Gut ich meine der Kanzler hat es ja auch an seiner Rede in einer sehr guten Rede die er bei uns gehalten hat muss ich sagen eigentlich fast die Erkenntnisseite angeht komplett richtig und sauber zusammengefasst.
00:31:55: jetzt kommen wir in die politische Umsetzung und haben eine politische Agenda Konstellation aktuell Mit drei Koalitionsparteien, CDU CSU, wenn man sie als zwei Parteien sieht.
00:32:08: Vielleicht plus SPD auf der anderen Seite mit also drei Parteien mit einem breiten politischen Spektrum und einer Situation in der ein Koalitionspartner momentan was die Zahlen angeht in den Umfragen massive Probleme hat unter anderem Koalitionspartners etwas kleinere Probleme aber auch Probleme.
00:32:30: Das heißt, wir stehen hier unter die handelnden Akteure, stehen unter massiven politischen Druck.
00:32:36: So der kommt von der Wählerschaft, der kommt aus den Medien zum Teil auch wirklich hart aus den Medien muss ich sagen und er kommt natürlich auch von der Wirtschaft von uns weil wir sagen Wir müssen wieder Geld verdienen, wir müssen wieder vorwärts kommen.
00:32:49: das ist ein schwieriger Balance eine Abwägung von vielen unterschiedlichen Interessen und hat man ja auch gesagt dass für die nächsten Projekte auch die Gewerkschaften und die Arbeitgeber mit an den Tisch sollen, um das umfassend zu betrachten und zu besprechen.
00:33:04: Halten Sie das für eine gute Idee?
00:33:06: Also wir haben dem Bundeskanzler bei unserem Frühjahrstreffen vorgeschlagen, dass man so eine Art konstatierte Aktion machen müsste.
00:33:15: Man müsste hier Regierung, Gewerksamkeiten, Wirtschaftsverbände an einen Tisch bringen und mal gemeinsam aber auch wirklich in Ruhe überlegen und diskutieren Wie kann denn ein Reformpaket aussehen?
00:33:30: Und wie muss ein Reformpaket aussehen, mit dem wir eine grundlegende Veränderung erreichen.
00:33:36: Es mag sein dass es in dieser Regierungskonzernation schwierig ist unter diesen Koalitionspartnern da eine vernünftige Einigung zu erzielen aber genau deshalb wäre sicherlich sinnvoll wenn aus der Gesellschaft die Arbeitnehmervertreter in dem Falle die Gewerkschaften und die Arbeitgeber die Wirtschaftsverbände mit an den Tisch kommen und dann in einem, sage ich mal miteinander ringen.
00:34:00: Und wir haben ja alle – das unterstelle ich jetzt mal ein Interesse daran -, dass es wieder aufwärts geht, in diesen Miteinanderringern zu einer Lösung zu kommen, die dann auch wirklich grundlegende Veränderungen
00:34:11: ermöglicht.".
00:34:12: Da haben Sie völlig recht!
00:34:12: Wir sitzen alle in einem Boot, auch die Unternehmer bzw.
00:34:16: die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben großes Interesse daran, dass die Wirtschaft weiterläuft und das ihre Jobs funktionieren.
00:34:24: Das ist schon absolut der Fall!
00:34:28: Wenn wir jetzt mal so auf ihr Amt gucken als die IHK-Präsident sind Sie ja auch viel unterwegs?
00:34:33: Die haben gesagt sie waren mit der Wirtschaftsministerin unterwegs.
00:34:37: Das wird wahrscheinlich auch nochmal einige unserer Zuhörer interessieren.
00:34:41: Sind Sie auch schon mit dem Bundeskanzler unterwegs gewesen?
00:34:44: Ja, ich war jetzt vor einigen Monaten mit dem Bundeskanzler mit dabei in China.
00:34:50: War auch eine sehr interessante Reise hat mir noch mal sehr nachhaltig vermittelt wie wichtig das ist und wie wichtig der Austausch ist und welche positiven Effekte so einen Bundeskantler erzielt wenn er da in der großen Halle des Volkes steht mit Regierungsvertretern spricht mit ihnen auch zu Abend ist.
00:35:12: Das sind vertrauensbildende Maßnahmen, die sind notwendig und die brauchen wir um insgesamt zu besseren Rahmenbedingungen zu kommen.
00:35:19: Ich bin davon überzeugt das hat auch der Bundeskanzler erkannt und ich bin davon überzeugt dass er das auch nutzen wird, dass er daraus eine Strategie entwickelt, dass jetzt nicht bei diesem Einmalbesuch bleibt sondern dass er es fortsätzt.
00:35:33: Ich glaube Frau Ministerin Reiche ist Ende Mai nochmal auf dem Weg nach China also glaube ich auf einen guten Weg und muss einfach mal sagen, nach wie vor.
00:35:43: wir haben heute das auch noch einmal in der Umfrage festgestellt.
00:35:48: Die Vereinigten Staaten oder auf der anderen Seite China sind Wirtschaftsbereiche die für die deutschen Unternehmen, für die deutsche Wirtschaft von zentraler Bedeutung sind.
00:35:57: Und auch wenn man das vielleicht anders möchte, die werden auf Dauer auch den Austausch, auf den Handel und auch auf die Aktivitäten deutscher Unternehmen in diesen Wirtschaftsregionen angewiesen sein um unsere eigene Stärke zu sichern.
00:36:12: Ja, nun kann man ja sagen dass die USA unser größter Exportkunde sind.
00:36:16: China ist unser zweitgrößter Export-Kunde und unser größer Lieferant.
00:36:20: Das ist also in der Richtung China eine ganz entscheidende Verzahnung.
00:36:25: Ich sage immer irgendwas muss in den ganzen Containern drin sein, die jeden Tag die Elbe hochfahren Und da kommen ja zig Tausende von Toys jeden Tag an die voller Waren sind oder voller Vorprodukte, voller Komponenten.
00:36:38: Die wir brauchen in der deutschen Industrie aber auch im Handel.
00:36:41: Nun freut mich das zu hören.
00:36:42: wenn Sie sagen, der Bundeskanzler und wir sind in China gern gesehene Gäste dann ist es schon mal ein positives Signal.
00:36:50: Wir haben ja mit China eine aufstrebende Macht.
00:36:53: Ich beobachte China ja auch aus eigener Erfahrung.
00:36:56: seit locker.
00:36:57: vormundzwanzig Jahren fahr ich ja regelmäßig hin Und er hat diesen Aufstieg und diese Entwicklung auch gesehen.
00:37:03: Im Straßenbild kann man das sehen.
00:37:05: Anfangs sind sie alle Fahrrad gefahren und mit Mopads, und inzwischen sieht man moderne Mega-Cities Das ist schon eine mit einer funktionierenden Infrastruktur, mit Zügen die funktionieren, alles ist irgendwie am Start.
00:37:18: Das ist beeindruckend.
00:37:20: für uns haben wir natürlich auch mit China ein Verhandlungspartner der groß geworden ist größer selbstbewusster geworden ist als als wir das nochmal eben vor zehn fünfzehn Jahren hatten wichtiger geworden ist, aber auf der anderen Seite möglicherweise auch kalkulierbarer weil die Leute rationaler handeln.
00:37:41: Kann man das so sagen?
00:37:43: Ich würde Ihnen recht geben.
00:37:44: ich glaube was dieses Land auszeichnet ist gerade was Wirtschaft und wirtschaftliche Prosperität anbelangt ist man sehr rational und man ist sehr daran interessiert wirtschaftische Fortschritte und auch wirtschaftlichen Wohlstand im eigenen Land zu erreichen, weil das ja auch der inneren Sicherheit dient.
00:38:04: Wenn es der Bevölkerung gut geht?
00:38:06: Das ist in dem Land mit einer Milliarde Menschen.
00:38:09: Ist das auch notwendig?
00:38:10: Sonst wird das gar nicht funktionieren.
00:38:13: und umgekehrt.
00:38:14: für die deutsche Wirtschaft ist der Austausch in Asien.
00:38:18: Der Austausche in China ein ganz wichtiges Moment, weil letztendlich auch dazu dienen unsere eigene Leistungsfähigkeit zu verbessern.
00:38:27: Und wenn Sie sehen, welche Unternehmen in diesen Regionen unterwegs sind, welche unter deutschen Unternehmen in China Niederlassung Produktionsstätten haben und was das auch für ihre Ergebnisrechnungen hier im Land bedeutet.
00:38:42: Dann kann man sehr schnell erkennen dass das für uns existenziell wichtig
00:38:46: ist.".
00:38:47: Also der Satz, dass ein großer Teil unseres Wohlstands aus China kommt, ist richtig?
00:38:50: Ja absolut!
00:38:52: Und ich war ja vor ein paar Wochen auf Auf der Canton Fair in Guangzhou, das ist so die große chinesische Exportmesse.
00:38:59: Die mehrere Phasen hatten riesengroßes Messegelände und da sieht man wirklich Leute aus der ganzen Welt, die kommen um alle möglichen Waren einzukaufen.
00:39:07: Das ist beeindruckend was da los ist.
00:39:10: ich war ein bisschen später auf einem Treffen der IHK Niasachsen auf der Hannover-Messe Und da kam es mir im Vergleich total leer vor.
00:39:19: Also da sehen wir auch daran, kann man schon sehen wie die Dynamik sich verlagert hat.
00:39:23: Und gerade im Bereich Robotik Automotive macht China rasante Fortschritte ganzer Hallen mit humanoiden Robotern und neuen Technologien drohendechnologien fliegenden kleinen Fahrzeugen.
00:39:37: es ist wirklich eine Technologie-Show par excellence und lohnt sich da mal hinzufahren.
00:39:42: haben sie eigentlich eigene Aktivitäten in China?
00:39:45: Ich persönlich habe keine eigenen Aktivitäten in China, aber ich muss ganz ehrlich sagen.
00:39:50: Ich finde es total spannend auch so wie Sie das beschreiben.
00:39:54: Es ist einfach faszinierend zu sehen, wie schnell dort Entwicklungen möglich sind.
00:40:01: Ein schönes Beispiel.
00:40:02: Früher hat man ja immer die Bilder im Auge Stichwort Hanovermesse wieder ein ausländischer Besuch von der Hano-Vermesse mit ihrem Fotoapparat über die Messestände laufen und uns die eine oder andere Maschine oder das ein oder andere Detail fotografieren.
00:40:16: Ich habe gewissen Begeisterung wahrgenommen, wie die deutsche Delegation, die mit dem Bundeskanzler gereist ist sich dann den aus zerlegten Humanoid-Roboter angesehen hat und den begeistert fotografiert hat in allen Details im China.
00:40:33: Das zeigt... Die sind halt mittlerweile auch super gut unterwegs.
00:40:37: Ich finde es auch okay.
00:40:38: Also ich find's gut, dass wir solche Entwicklungen haben.
00:40:40: Das ist ja für uns ein Ansporn und zu sagen ok dann lass uns auch mal wieder besser wählen.
00:40:45: Lass uns auch einmal wieder der Innovationstreiber sein.
00:40:48: Das heißt heute sind wir die mit den Futterberaten?
00:40:51: Genau!
00:40:52: Ja das ist natürlich interessant.
00:40:54: Das heisst einen Weg aus der Krise kann ja auch sein neue Allianzen zu schließen oder neue Neuintensität in bestehende Geschäftsbeziehungen zu bringen mit anderen Partnern.
00:41:03: Mit Amerika ist es schwierig schwer einzuschätzen eine erratische Politik, die immer mal wieder je nachdem was gerade passiert ist irgendwie mit Zäulen versucht zu spielen oder Druck aufzubauen.
00:41:14: Das ist ein Business Style, mit dem wir auf die Dauer keine Verlässlichkeit kriegen und mit denen wir als deutsche Wirtschaft ja auch nicht gut umgehen können.
00:41:23: Das hat ja uns zum Beispiel die deutsche Atomieindustrie auch schon richtig Geld gekostet.
00:41:28: Aber das, was wir hier auch so als Mager Bewegung wahrnehmen jetzt aus Amerika.
00:41:34: im Grunde genommen diese Rückbesinnung auf die Stärkung der eigenen nationalen Volkswirtschaft, das betreiben wir im Umkehrschluss ja auch in ähnlicher Weise in Europa.
00:41:45: Das betreiben die Chinesen in China und wo kann das nachvollziehen?
00:41:50: Aber interessant ist ja wenn sie zum Beispiel... Wir haben gerade in den letzten Tagen nochmal eine Umfrage gemacht bei deutschen Unternehmen, die in Amerika Produktionsstandorte haben.
00:41:59: Wollt ihr da weiter investieren?
00:42:01: wie steht ihr zu diesen Standorten?
00:42:03: Die überwiegende Zahl.
00:42:06: Wir stehen zu diesem Standort, wir wollen weiter investieren.
00:42:09: Das sind für uns wirtschaftlich gute Rahmenbedingungen.
00:42:13: Also insofern im Land und in den Vereinigten Staaten oder auch umgekehrt in China haben die Unternehmen gute Bedingungen gestört ist teilweise natürlich jetzt so der Freihandel.
00:42:24: da müssen wir daran arbeiten.
00:42:25: Da haben wir auch zu spät eingesetzt daran zu arbeiten.
00:42:28: Denken Sie daran wie wir noch vor Jahren sich große Teile der Bevölkerung gegen ein Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten gewährt haben, das hätte wir vielleicht ein bisschen früher eintüten müssen.
00:42:39: Aber ich glaube wie werden weiter daran arbeiten müssen?
00:42:43: Das ist für uns wichtig.
00:42:44: der Freihandel und der Austausch zwischen den wichtigen großen Wirtschaftsnationen ist für eine Volkswirtschaft die ja auch außenwirtschaftlich orientiert ist wichtig.
00:42:55: also wird für uns als DIHK immer ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.
00:43:01: aber im Grunde genommen Es ist auch eine Herausforderung für uns hier im Inland und damit eine Forderung an die Politik.
00:43:08: Lass uns daran arbeiten, dass wir bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen haben.
00:43:11: dann werden noch die Unternehmen hier wieder besser performen.
00:43:14: also wenn Sie sehen das wir im letzten Jahr ein deutliches Zunahme bei den Startups hatten Wenn sie sehen wie viel sogenannte Hidden Champions wir in Deutschland haben wie viele junge Unternehmen aus dem Start-up Bereich mittlerweile die Milliardengrenze in der Unternehmensbewertung überschritten haben, dann ist Deutschland ja nicht so ganz abgehangen.
00:43:35: Das heißt wir haben ja immer noch gute Voraussetzungen ganz oben mitzuspielen auch wenn Sie sehen was bei uns in Deutschland an Patenten eine Erfindung gemacht wird.
00:43:45: also lasst uns daran arbeiten bessere Rahmenbedingungen und ein bisschen mehr Leistung und dann werden wir hier durchdachten.
00:43:53: Ja wir sind besser als wir glauben Genau.
00:43:55: Und wir sind auch vielleicht gut darin, uns klein zu reden oder es dann auch negativ vielleicht ein bisschen zu überziehen.
00:44:02: aber wie gesagt Es gibt noch viel Potenzial in Deutschland.
00:44:05: Wir müssen's nur entfesseln und dafür müssen wir eben einfach die ganzen Bremsen rausnehmen.
00:44:09: Ich meine die gute Nachricht daran ist dass einige der Bremse haben wir selber gebaut also können wir sie wieder abbauen.
00:44:15: paar Sachen kommen von außen, da ist es vielleicht ein bisschen schwieriger.
00:44:17: Aber genau das ist der Punkt.
00:44:19: die Freihandelsabkommen mit auch die Partnerschaften und anderen Ländern – ich nehme jetzt auch mal Mercosur oder Indien dazu – bedeuten aber auch dass wir in einer Interessenabwägung vielleicht auch nicht versuchen sollten hundert Prozent EU-Interessen durchzudrücken sondern auch den anderen ihre Möglichkeit geben müssen, dass sie auch ihre Sachen verkaufen können bei uns.
00:44:38: Und wenn ich jetzt an Gespräch Indischen Konsulinnen denken, die sich dann beklagt hat dass sie in Tee nicht mehr verkaufen kann.
00:44:46: In Europa weiß völlig unmöglich ist diese Grenzwerte einzuhalten.
00:44:50: Dann frage ich mich eben auch ob das alles so richtig ist.
00:44:53: aber gut da scheint man dazu zu lernen.
00:44:55: im Moment in Brüssel Wir sind ja auch viel mit der EU im Gespräch und Sie wahrscheinlich auch
00:45:00: Stichwort Freihandelsabkommen muss mal sagen Lass uns daran arbeiten!
00:45:04: Diese Überregelierung abzuschaffen.
00:45:07: Lass uns diese Freihandelsabkommen einfach gestalten, das ist uns ansatzweise bei Mercosur gelungen und ich hoffe dass es auch jetzt in Kürze dann ganz durch ist wenn dieses Thema mit der Überprüfung durch den europäischen Gerichtshof nochmal vom Tisch ist.
00:45:22: aber lass uns dieser Handelsabkommens einfacher gestalten entschlacken und dann kriegen wir die auch schneller hin und da kann man sie ja weiterentwickeln.
00:45:31: also Man muss einfach da auch ein bisschen mutig sein und bereit sein, nicht alles in Detail im Vorhinein regeln zu müssen.
00:45:39: Das ist so Aussicht eines Kaufmanns eigentlich so wonderful world dass man einfach mal irgendwo hinfährt mit Leuten redet sich was ausdenkt und dann Sachen verkaufen kann ohne das es kompliziert ist lange dauert.
00:45:49: oder an welche großen Hindernisse gibt aufwendige Zertifizierungen oder aufwändigen paperwork die man auch aufgrund der Komplexität zum Teil gar nicht hinkriegt.
00:46:00: Das ist auch bei uns so, dass wir im Außenhandel mit anderen Ländern oft einfach diese ganzen Zertifizierungsauflagen und die bürokratischen Auflagen anderer Länder übrigens da sind wenn ich die einzigen die das machen, gar nicht realisieren können und dann kann das Geschäft gar nicht stattfinden.
00:46:15: Es ist in der Tat im Außenehandel ein wesentlicher Punkt, der uns als deutsche Wirtschaft stark behindert.
00:46:21: Und auf EU-Ebene muss ich wirklich sagen, ich sage ja immer scherz es selber Wir sind kurz davor, dass wir ein Toaster von außen aktiv kühlen und von innen beheizen.
00:46:31: Damit davon außen nicht warm wird aber vom In-Heiß.
00:46:34: das ist natürlich viel auch wirklich übertrieben und da werden auch eine Menge Probleme gelöst die eigentlich nie welche waren.
00:46:41: auf technischer Seite.
00:46:42: Das kommt aber auch zum Teil von den Zertifizierern selbst Und aus dieser Organisation weil die natürlich immer tiefer in die Technische Details einsteigen Die Standards immer höher schrauben und am Ende wird es aber dann auch irgendwann nicht mehr viel besser, weil es sowieso schon relativ sicher ist.
00:47:01: Wir haben Regelungen seit Jahren die völlig ausreichen für bestimmte Geräte um sie abzusichern.
00:47:07: Ja da wir einfach wünschens werden ein bisschen mehr Mut zur Lücke und nicht alles in Detail regelt.
00:47:15: Sie haben eben das Stichwort künstliche Intelligenz angesprochen.
00:47:19: Auch da ist es ja so.
00:47:20: wie machen uns viel zu viele Gedanken im Vorhinein.
00:47:23: Wie könnten sich die Dinge denn in eine falsche Richtung entwickeln?
00:47:26: Also, dass wir das einfach mal auf Deutsch gesagt laufen lassen und mal gucken was entwickelt sich denn da.
00:47:31: Und du hast immer noch Zeit wenn sich eine Fehlentwicklung abzeichnet einzugreifen.
00:47:36: ich glaube, dass für mittlerweile Gefahr laufen, dass der Zug in Sachen KI hier in Deutschland in Europa abgefahren ist weil sie einfach in China oder in den Vereinigten Staaten ganz andere Rahmenbedingungen haben um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
00:48:00: Das ist
00:48:21: vielleicht ja auch so eine gewisse Luxusbürokratie auf europäischer Ebene.
00:48:27: Also muss es denn sein, dass wir uns im Vorhinein da so intensiv Gedanken machen?
00:48:32: oder kann man einfach mal sagen kommen?
00:48:34: Wir halten uns zurück die Politik und die Bürokratien hält sich zurück und schaut sich erst einmal an was sich denn da wirklich entwickelt.
00:48:42: Vielleicht ein bisschen mehr Geduld, bisschen mehr Entspannung... Es ist immer noch Zeit zum Eingriff.
00:48:49: also das Stellen wir doch also Unternehmer auch fest, wenn sie gute Mitarbeiter haben.
00:48:54: Dann können Sie die auch nicht ständig reglementieren und denen sagen wo es lang laufen sollen sondern Sie müssen den einfach mal Freiräume geben.
00:49:02: dann performen die noch besser.
00:49:04: Und wenn's dann mal in die falsche Richtung geht kann man immer eingreifen?
00:49:08: Ja aber wenn Sie die freien Räume nicht geben passiert ihm gar nichts.
00:49:10: Genau.
00:49:11: Das
00:49:11: geht überhaupt nicht vorwärts und dann haben wir Stillstand und Stillstand bedeutet am Ende dass das irgendwann schwierig wird.
00:49:25: In dieser Folge des Wirtschaftsalfabils geht es um den Buchstaben i für IHK.
00:49:30: Was macht eine IHKA eigentlich genau und was ist ihre Aufgabe?
00:49:39: Die IHk, Industrie- und Handelskammer, ist eine Pflichtmitgliedschaft für alle gewerbetreibenden Unternehmen in Deutschland.
00:49:46: Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist sie keine Behörde, sondern eine selbstverwaltende Institution unter dem Dach des Wirtschaftsministeriums geleitet von einer gewählten Vollversammlung und einem hauptamtlichen Hauptgeschäftsführer.
00:50:00: Ihre Aufgaben sind zweigeteilt – einerseits übernimmt sie staatlich übertragene Aufgaben wie die Aufsicht über die betriebliche Berufsausbildung, andererseits vertritt sie die wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder gegenüber der Politik.
00:50:13: Finanziert wird sie über Pflichtbeiträge der Mitgliedsunternehmen.
00:50:17: Für das Auslandsgeschäft sind die Auslandshandelskammern AHKs zuständig, in über neunzig Ländern helfen sie deutschen Unternehmen bei Markteintritt etwa durch Vermittlung von Geschäftskontakten sowie Information zu lokalem Recht Steuern und Zölleln.
00:50:37: Sie sind jetzt ja seit ... ... im sechsten Amtsjahr.
00:50:43: Sie stecken da wahrscheinlich relativ viel Zeit auch rein und haben die große Herausforderung, dass ihr Unternehmen von der DIHK nicht nur eine Stunde entfernt ist wie bei mir sondern sie müssen irgendwie durch die halbe Republik oder durch die ganze.
00:50:57: Das machen sie ja mit dem Flugzeug.
00:50:58: zum Teil sind auch Hobbypilot was ich immer mit Begeisterung verfolge.
00:51:03: wenn sie so davon erzählen macht ihnen der Job Spaß.
00:51:06: also ich muss ganz offen sagen ähnlich wie das für sich jetzt als Präsident der IHK Lüneburg-Wolvesburg, man wird immer wieder mit neuen Themen konfrontiert.
00:51:16: Mit neuen Problemstellungen.
00:51:18: Es macht natürlich riesig Spaß sich damit auseinanderzusetzen, sich da in die Themen einzuarbeiten und dann haben sie halt hier in Berlin auf Bundesebene die Gelegenheit diese Themen dann mit denjenigen zu diskutieren, die wirklich an den Schaltstellen, in Anführungszeichen an den schaltstellenden Macht sitzen.
00:51:36: Bundeskanzler Wirtschaftsminister Fraktionsvorsitzende, das ist natürlich total spannend.
00:51:43: Teilweise vielleicht auch mal aufregend hier diese Diskussionsprozesse wahrzunehmen und es ist aber auch notwendig, das merkt man auch.
00:51:52: Es ist glaube ich auch ganz gut dass da jemand kommt der das jetzt nicht hauptberuflich macht sondern der das im Ehrenamt macht.
00:52:01: Ich bin ja beim Hauptbruch genau wie Sie Herr Kirchenbann Unternehmer Und im Ehrenamt mache ich diesen Job hier in der DIHK, so wie Sie Präsident der IHK in Lüneburg sind.
00:52:13: Das gibt uns natürlich auch einen ganz anderen Informations-Background.
00:52:17: Wir können in der Diskussion mit einem Politikvertreter und dem Bundeskanzler mit unseren eigenen Erlebnissen und Erfahrungen aus der wirtschaftlichen Praxis aus unserem Unternehmensbereich aufwarten.
00:52:31: Und das gibt uns auch noch mal eine andere Glaubwürdigkeit.
00:52:34: Ja, das ist ein entscheidter Punkt weil wir es täglich erleben.
00:52:36: Wir erleben's in den Unternehmen und bei den Unternehmens mit denen wir zusammenarbeiten seit hier in der Wirtschaft unterwegs sind und haben jetzt irgendwie auch über dreißig Jahre Erfahrung in diesem Job.
00:52:50: Das hat natürlich viele Reisen gegeben in die Welt und man hat viele Dinge mitgenommen und gelernt.
00:52:56: Das ist aber auch in unserem Job wie Sie sehr schön gesagt haben oder an so einem Ehrenamt sehr interessant weil wir wirklich mit vielen Themen zu tun haben.
00:53:04: Ich habe eine Menge gelernt dabei, muss ich sagen und wie Sie auch so schön sagten sie haben die Gelegenheit mit den Top-Entscheidungsträgern im Staat zu reden und dann Impulse abzugeben, die möglicherweise dazu führen dass sich Dinge verändern oder nicht verändern.
00:53:19: Haben Sie schon mal die Erfahrung gemacht das Sie so eine Idee hatten?
00:53:23: Haben dem Bundeskanzler angerufen und ist etwas draus geworden?
00:53:26: Also sage ich mir, dass Sie das so eins zu eins umsetzen können.
00:53:30: Es ist ein bisschen nicht gelungen, wobei interessant.
00:53:33: Ich habe der Ampelregierung so auf ihre letzten Tage Vorschläge gemacht und hab damals dann von Bundeskanzler Scholz die Informationen bekommen dass er das so eins zu eins umsetzen möchte aber dazu hatte er keine Gelegenheit mehr.
00:53:46: Aber sie haben ja selber miterlebt wie wir uns mit dem Thema Klima- und Energiepolitik beschäftigt haben und haben gezeigt hier Das läuft in die falsche Richtung.
00:53:58: Ihr müsst das korrigieren und Sie merken ja auch, da ist die Bereitschaft es da, dass zu korrigiren.
00:54:03: Wir sind jetzt in einem sehr intensiven Diskussionsprozess und ich hoffe, dass das was nachher als Ergebnis rauskommt halt besser ist als das was wir vorher hier auf dem T-Shotten.
00:54:14: Ja, das ist unsere Aufgabe, dass wir dran bleiben und uns immer wieder versuchen, dass im Prinzip die Themen immer wieder nennen.
00:54:21: Ich sage nicht aufhören das Richtige zu fordern Aber immer fundiert, als Organisation die wirtschaftlichen Sachverstand ins Spiel bringt.
00:54:29: Wir sind hier auch... Das hat ja damals auch die Reform des IHK-Gesetzes gezeigt, als es da auch Überlegungen gab.
00:54:37: Ich erinnere mich an einen Zitat – Die IHk ist unverzichtbarer Bestandteil der politischen Meinungsbildung in diesem Land.
00:54:45: die Wirtschaft in einer Komplette, in einer Gesamtheit eigentlich vertreten wie es keine andere Organisationen macht.
00:54:51: Dabei haben wir ja auch hoheitliche Aufgaben, die wir wahrnehmen bei der Berufsbildung oder im Außenhandel oder an anderen Bereichen und das ist schon faszinierend welche Möglichkeiten wir da haben.
00:55:00: und was man auch sagen kann, die IHK ist eine unglaublich vernetzte Organisation auch international über das... Netzwerk der Auslandshandelskammern, dass auch den Unternehmen viele Möglichkeiten bietet im Bereich der Kontaktaufnahme zu anderen Märkten oder bei allgemeinen Beratungsleistungen.
00:55:19: Die die Unternehmen in bestimmten Situationen weiterhelfen.
00:55:22: Das wissen aber viele Leute nicht mit denen man über die HK redet weil sie sich damit eigentlich noch nie beschäftigt haben.
00:55:28: Ja haben Sie recht?
00:55:29: Im Grunde genommen wissen ja viele in unserem Land das wir über Jahre Jahrzehnte der Exportweltmeister waren, eine Nation die selber kaum Bodenschätze schlechte Energieversorgung hat war der Export-Weltmeister.
00:55:44: Und das bei einer Unternehmensstruktur, die ja in Deutschland überwiegend klein und mittelständig geprägt ist Familienunternehmen mit wenigen Beschäftigten.
00:55:55: Wir haben das sicherlich auch damit geschafft dass wir über die IHK Organisation ein weltweites Netzwerk haben mit über hundertfünfzig Standorten in drei neunzig verschiedenen Ländern.
00:56:08: Das ist ein super Netzwerk, was natürlich gerade dem kleinen und mittelständischen Unternehmen super hilfreich sein kann.
00:56:14: wenn sie in Indonesien oder wenn Sie in Afrika oder wenn sie Südamerika einen Fuß in die Tür bekommen wollen dann gelingt Ihnen das über unsere Auslandshandelskammern.
00:56:28: Wenn wir im Inland mit neunundsebzig kann man eigentlich flächendeckend Deutschland repräsentieren, dann haben wir mit diesem ARK Netzwerk eine ganz tolle Repräsentanz weltweit.
00:56:38: Sie haben das vielleicht auch erlebt unserem IAK-Tag wenn viele Vertreter der Auslandshandelskammern hier in Berlin sind.
00:56:46: Das ist so ein fruchtbarer Austausch und gibt einem noch mal so viel Informationshintergrund über die unterschiedlichen Chancen und Risiken der Wirtschaftsregionen auf diesem Globus, das hat kein anderes Land.
00:57:00: Und ich glaube es ist auch wichtig dass wir uns dieses Asset aufrechterhalten und wenn wir hier in Deutschland wieder von den Rahmenbedingungen besser aufgestellt sind dann werden wir da wieder durchdachten und dann werden wie ja auch wieder ganz vorne mit dabei sein.
00:57:15: Wir machen eine sehr schöne Kampagne die wir am IHK-Tag oder die sie vorgestellt haben zum Thema Zukunftsbild für die deutsche Wirtschaft Ein partitiver Marketingansatz fand ich sehr interessant, aber auch sehr schön und auch sehr emotional formuliert in dem Video.
00:57:36: Wenn Sie sich das Zukunftsbild der deutschen Wirtschaft mal angucken aus Ihrer persönlichen Perspektive?
00:57:41: Wie sehen Sie Deutschlands wirtschaftliche Zukunft?
00:57:44: Ja also ich glaube dass wir wenn wir jetzt hier die Probleme in den Griff bekommen, dass sie wieder gut performen können dass wir auch gute Voraussetzungen haben für diese Performance, weil einfach die Kreativität, die Innovationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit dieser kleinen und mittelständig geprägten Unternehmenskultur in Deutschland nach wie vor vorhanden ist.
00:58:09: Und ich bin sehr zuversichtlich wenn wir den Staat davon überzeugt haben, dass er uns ein bisschen mehr Luft zum Atmen lassen muss und wenn er das dann auch macht, kommen und auffahren.
00:58:24: Und ich bin eigentlich ein Optimist, was die zukünftigen Entwicklungschancen
00:58:29: ranbelangt.".
00:58:30: Das bin ich auch!
00:58:30: Ich bin immer eher Optimist als Pessimist und denke man kann es schaffen wenn man sich etwas ausdenkt.
00:58:36: das müssen wir machen und ich glaube Deutschland kann es auch.
00:58:39: deswegen fand ich dass jetzt auch ein schönes Schlusswort für diesen Podcast und dass wir positiv nach vorne schauen.
00:58:46: Ich freue mich auch wenn diese Kampagne dann verbreitet wird mit dem auch mit dem schönen Video über Das eben beide Seiten zeigt, den Unternehmer aber auch den Arbeitnehmer.
00:58:54: Dass wir zusammen was schaffen und etwas aufbauen können.
00:58:59: Wenn wir diese Einheit wiederfinden wenn wir wieder diesen Teamgeist entwickeln können in der Wirtschaft insgesamt dann können wir sicherlich noch viel erreichen und können auch für zukünftige Generationen Wohlstand in diesem Land und wirtschaftliche Pospirität sichern.
00:59:16: weniger an den Gegensätzen ringen als an dem Miteinander und an den Gemeinsamkeiten arbeiten.
00:59:21: Und die haben wir ja dann.
00:59:22: Lieber Herr Adrien, ich danke Ihnen ganz herzlich dass Sie heute dabei waren wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg in Berlin und bei Ihren Projekten und bei den Gesprächen mit der Politik Bleiben wir gemeinsam dran und ich freue mich, wenn wir uns bald mal wieder persönlich sehen.
00:59:36: Wenn Sie doch mal irgendwann in den Norden kommen, kommen Sie doch auch mal nach Mühneburg und besuchen sie uns doch mal.
00:59:41: Vielleicht haben wir unser neues Gebäude fertig haben würde ich mich sehr freuen und herzlichen Dank!
00:59:47: Und ich wünsche Ihnen noch einen schönen Nachmittag in Berlin.
00:59:50: Herzlich dank auch von meiner Seite und Grüße in den kühl Norden.
00:59:58: Das war die dreizehnte Folge von Moin Wirtschaft zum Thema Interessenvertretung.
01:00:02: Unsere Studien und weiterführende Links finden Sie in den Shownotes.
01:00:06: Wenn Ihnen die Folge gefallen hat, freuen wir uns wenn Sie unseren Podcast abonnieren und bewerten.
01:00:10: Bei Themenwünschen schreiben sie uns gerne eine E-Mail an redaktionadihklv.de.
01:00:16: Stichwort Moin Wirtschaft Bis zum nächsten Mal!
01:00:35: Executive Produces, Maria Lorenz Buckeberg und Frieda Maurische.
01:00:40: Projektmanagement Poolartists Paula Georgi und Felix Böhme.
01:00:44: Redaktion und Produktion Poolartist Charlotte Steinbach.
01:00:48: Gäste-Management Anna Faldig.
01:00:50: Sprecherin Gesine Kühne.
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