Folge 14: Wie Forschung in Unternehmen ankommt mit Falko Mohrs

Shownotes

Deutschland investiert so viel wie nie zuvor in Forschung und Entwicklung – über 137 Milliarden Euro im Jahr 2024, mehr als drei Prozent der Wirtschaftsleistung. Und trotzdem bleibt bei vielen Unternehmen ein Gefühl: Die Forschungsstärke kommt in der Wirtschaft oft nicht wirklich an. Woran liegt das? Warum ist der Weg von der wissenschaftlichen Erkenntnis zur marktfähigen Anwendung so lang, so kompliziert – und gerade für den Mittelstand häufig schwer zugänglich? Zwischen Labor und Betrieb entstehen immer wieder Lücken: beim Zugang zu Hochschulen, bei Kooperationen, durch Bürokratie oder schlicht beim Tempo der Umsetzung. Gleichzeitig ist klar: Ohne ein besseres Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wird es schwer, Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Wo funktioniert dieses Zusammenspiel heute schon – und wo hakt es noch? Und vor allem: An welchen Punkten muss es konkret einfacher werden, damit Unternehmen schneller ins Handeln kommen? Wo liegen die Chancen, dass Niedersachsens und Deutschlands Innovationen mithalten können? Darüber spricht IHKLW-Präsident Andreas Kirschenmann in dieser Folge von “Moin Wirtschaft” mit Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs.

Transkript anzeigen

00:00:00: Insgesamt hat mich an der ganzen Forschung und auch für den Kulturbereich, für den ich hier mitfahre, worden.

00:00:04: Ich bin interessiert und begeistert dass alle so eine intrinsische Motivation mitbringen.

00:00:10: also alle sind erstmal tief davon überzeugt das morgen besser werden kann als heute und dass sie selber was dazu beitragen können.

00:00:17: So eine Grundeinstellung, die man jetzt auch ehrlicherweise nicht jeden Tag überall in der Gesellschaft trifft.

00:00:22: Und natürlich glaube ich wenn man logischerweise irgendwie heute sich auch mal umschaut dann ist natürlich so ein Zukunftsoptimismus auch nicht ganz so einfach immer zu haben.

00:00:30: aber ich finde so diese Grundüberzeugungen dass man Dinge besser machen kann und das man dabei eine Rolle spielt und es eben mit eigener Kreativität, mit eigen Leistung quasi erreichen kann Das find' ich total motivierend also auch für einen selber inspirierend und das begeistert mich.

00:00:49: Moin Wirtschaft, der Wirtschaftspodcast der IHK Lüneburg-Wolvesburg.

00:00:57: Herzlich willkommen zu Moin-Wirtschaft!

00:00:59: Mein Name ist Andreas Kirschenmann und ich bin Präsident der Industrie- und Handelskammer Lüneberg-Wolsburg und Unternehmer.

00:01:05: In diesem Podcast spreche ich mit Menschen aus Wirtschaft und Politik über die Themen, die uns bewegen.

00:01:11: Wir wollen die Dinge klar benennen und mit Experten über die wichtigen Fragen und Herausforderungen unserer Zeit diskutieren.

00:01:18: Wir wollten Impulse und Denkanstöße geben Denn es ist viel zu tun, damit unsere Wirtschaft wieder erfolgreich sein kann.

00:01:55: Deutschland muss wieder besser werden, um international mithalten zu können.

00:02:00: Unser Business-Modell ist in die Jahre gekommen und wir brauchen neue Ideen – das unsere Zukunft nur an Technologien und Hightech liegen kann dürfte in diesem Land jedem klar sein!

00:02:10: Auf welchen Feldern liegen eigentlich die Chancen für uns in der Zukunft?

00:02:13: Wie sieht es aus mit dem Forschungsland Niedersachsen?

00:02:16: Was machen unsere Universitäten

00:02:17: eigentlich?!

00:02:19: Überall das spreche ich in dieser Folge von Moin Wirtschaft mit dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Morse.

00:02:26: Herzlich willkommen lieber Falkomorse!

00:02:28: Ja vielen herzlichen Dank Herr Kischmann.

00:02:30: Herr Morse Sie sind jetzt seit drei vier Jahren Minister für Wissenschaft und Kultur in Nieder Sachsen und sitzen sozusagen als Wissenschaftsminister an der Quelle der guten Ideen.

00:02:39: Sie haben mit Universitäten, mit Hochschulen, mit schlauen Menschen zu tun.

00:02:43: was sind eigentlich die Sachen die sie so am meisten beeindruckt haben in den letzten Jahren?

00:02:47: Insgesamt hat mich an der ganzen Forschung und auch für den Kulturbereich, für den ich hier mitverantwortlich bin interessiert.

00:02:52: Und begeistert dass alle so eine intrinsische Motivation mitbringen.

00:02:57: also alle sind erst mal tief davon überzeugt das morgen besser werden kann als heute und dass sie selber was dazu beitragen können.

00:03:03: und ich finde es ist ja so ne Grundeinstellungen die man jetzt nicht jeden Tag überall in der Gesellschaft trifft.

00:03:09: natürlich glaube ich, wenn man logischerweise irgendwie heute sich auch mal umschaut.

00:03:13: Dann ist natürlich so ein Zukunftsoptimismus auch nicht ganz so einfach immer zu haben.

00:03:17: aber ich finde diese Grundüberzeugung dass man Dinge besser machen kann und das man dabei eine Rolle spielt und es eben mit eigener Kreativität, mit eigen Leistungen quasi erreichen kann.

00:03:27: Das find' ich total motivierend also auch für einen selber inspirierend und das begeistert mich!

00:03:33: Also es gibt ein Haufen junge Leute die was machen wollen, die was die Ideen haben die was aufbauen wollen, das passt auch übrigens dazu dass im letzten Jahr in Deutschland die meisten Startups gegründet wurden.

00:03:44: Das ist also auch stark am Wachsen.

00:03:46: aber wenn ich jetzt mal so auf die Themen gehe, auf die Forschungsbereiche haben sie da irgendwas was sie so ganz besonders reizt.

00:03:53: oder wie Sie sagen wow das hätte ich gar nicht gedacht?

00:03:57: der Gedanke, den wir sehr intensiv verfolgen ist und das hatten Sie ja eben schon ein bisschen angerissen zu sagen.

00:04:03: Das was uns in Niedersachsen stark macht im vielen Bereichen egal ob es jetzt der Bereich der Industrie, Automobilindustrie bei uns in der Region natürlich oder ob das auch der Bereich Energie oder ob es Thema Medizin und Lebenswissenschaften oder auch der Agrarbereich ist.

00:04:17: Alles wird ja in zehn, fünfzehn Jahren völlig anders aussehen als es heute ist und würde auch anders funktionieren.

00:04:24: Und wenn Das ist eigentlich das, was heute unseren Wohlstand ausmacht.

00:04:27: In den Fünfzehn Jahren immer noch unseren Wollstand aus macht.

00:04:30: Dass wir quasi jetzt ja auch heutige Wohlstände nutzen und darin zu investieren, dass wir eben noch weiterhin konkurrenzfähig sind.

00:04:37: Dann sind das mit Sicherheit große Schlüsselthemen die uns in Niedersachsen begegnen und bewegen.

00:04:42: Und dazu kommen aber dann auch diese technologischen Hebel, so würde ich es mal sagen, Schlüsseltechnologien die ja gar nicht unbedingt nur von der einzelnen Anwendung her relevant sind.

00:04:53: Also ich denke da natürlich an sowas wie Quanten oder ich denke an KI, also das ist ja jetzt nicht wo ich sage, dass es ja nicht mal als Thema irgendwie relevant.

00:05:01: und wenn man das KI-Thema nimmt, ich glaube jetzt auch ehrlicherweise nicht, dass wir in Deutschland irgendwie das nächste Large Language Model entwickeln werden.

00:05:10: Ich sag jetzt mal ein bisschen hart dazu gefahren.

00:05:12: aber was für Können ist, dass wir die Anwendung können und natürlich diese Übersetzung der KI in die Anwendungen besser können als viele andere.

00:05:21: Das meine ich auch so, dass es dann diese Themen sind oder diese Schlüsseltechnologien für ganz unterschiedliche Themen relevant und spannend und wichtig sind.

00:05:30: Das sozusagen ist glaube ich der eine große Teil zu schauen wie können wir unsere Stärken neu aufstellen?

00:05:37: Aber das finde ich dann genauso wichtig.

00:05:40: Und das Ganze, wenn wir jetzt über Veränderungen sprechen ist ja nicht einfach nur um wie.

00:05:43: heute ist es so und morgen ist so.

00:05:45: Jetzt kommt mal alle mit sondern da steckt auch ganz viel Wissen darüber hinter die Veränderung stattfinden also auch die Geisteswissenschaften spielen eine ganz große Rolle dabei.

00:05:56: natürlich geht's auch in diesem Thema Lehrkräfterausbildung.

00:06:00: also können wir eine neue Generation oder dafür eigentlich ausbilden, als Akteure in der Gesellschaft mit der richtigen Bildung sozusagen auch den richtigen Werten am Ende mit dem richtigen Wissen gestalten zu können.

00:06:14: Also ich glaube all das sind ja irgendwie die Dinge, die uns da auch bewegen und ich glaube es ist nicht das einzelne Thema alleine.

00:06:22: Das wäre glaube ich auch zu kurz gegriffen weil dafür ja auch Niedersachsen zu groß, zu unterschiedlich ist.

00:06:27: Die Regionen auch ganz unterschiedliche Stärken mitbringen und das vielleicht ist noch so ein Punkt.

00:06:32: da werden wir bestimmt nochmal darauf zurückkommen.

00:06:34: gleich ich glaube dass gerade in dieser Regionalität aber auch ein Stück weit nach Antwort steckt weil wir sehen dass bestimmte Regionen manche Dinge besonders gut können, dass besonders präsent ist und dort sein mal Wirtschafts- und Wissenschaft auch thematisch in den Regionen stärker zusammenzubringen.

00:06:52: Das ist was wovon ich mir viel versprechen würde.

00:06:55: Gut, ich meine wenn wir jetzt mal Niedersachsen angucken als Forschungsland haben wir verschiedene Schwerpunkte.

00:06:59: Verschiedene Themen auf denen wir unterwegs sind.

00:07:02: Ich glaube in der Medizin MHH medizinische Hochschul an Ofa dann Veterinärmedizin Fahrzeugbau es gibt Frauenhofer-Institute Farmerforschung.

00:07:13: Ich war einmal bei der Professorin Frau Brinkmann in dem Institut wo die an den verschiedenen Viren forschen im Hochsicherheitsbereich.

00:07:22: Also wir sind ja ein breites Forschungsland.

00:07:24: Wo sind wir besonders stark im Vergleich zu anderen Bundesländern?

00:07:27: Was sind so die Hauptthemen?

00:07:30: Das kann man wirklich so bisschen Region für Region sich auch anschauen, also wo sind wir aber auch ganz vorne mit dabei?

00:07:37: Der Bereich Quanten ist einer der Punkte, wo wir bundesweit und auch international einfach richtig gut sind.

00:07:47: vor einigen Jahren das Quantum Valley, lauers hexony aufgebaut worden.

00:07:50: Was die verschiedenen Akteure eben aus der Wissenschaft aber auch Wirtschaft mitdenkt wo über high-tech inkubator und startups entstanden sind, die heute Quantencomputer bauen sozusagen ja nicht zukunftsmusik sondern wir haben heute quanten computer die funktionieren die werden aus niedersachsen entwickelt und gebaut und sie sind auch aus unserer wissenschaft heraus entstanden quasi als spinn aus.

00:08:14: Also insofern das ist eins, wo wir absolut speziell mit sind.

00:08:17: Wie weit

00:08:17: bringt uns der Quantencomputer weiter?

00:08:19: Was macht er mit unserem Leben oder wozu führt es?

00:08:21: Naja, also ich sag mal ganz einfach runtergebrochen ist ein Quantencomputer sehr viel leistungsfähiger.

00:08:27: Also kann sozusagen sehr viel mehr parallel an Rechnoperation durchführen und damit einfach deutlich komplexere Fragestellungen schneller lösen.

00:08:35: das könnte beispielsweise im Bereich der Verschlüsselung ist es hochrelevant also IT-Sicherheit.

00:08:41: Wie schnell kann die Verschlüsselung knacken?

00:08:43: Und wenn ich das eben knacke dann hilft mir aber auch andersrum eigentlich nur ein Quantenkomputer ums sicher zu verschlüsseln, sonst kann ein Computer das wieder entschlüsselt.

00:08:51: Also insofern hier wirklich eine Frage von Sicherheit und ist natürlich sowohl für Unternehmen wie für den Staat insgesamt superrelevant.

00:08:59: Kann ich eigentlich meine Informationen?

00:09:00: Kann ich meine Daten?

00:09:01: Kann die Kommunikation beschützen?

00:09:03: aber auch in vielen anderen Bereichen, im Bereich von Klimamodellen.

00:09:07: Aber geradeauf wenn ich dann Quanten mit KI, also großen Datenmengen kombiniere wird es natürlich ganz spannend und industriell.

00:09:15: Also insofern gibt es da einfach unendlich viele Fragen und wir sind ja auch Bordchen der Region mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, das nationale Metrologie, also Messzentrum sozusagen und dort spielt natürlich das Thema Quanten in der Frage von Genauigkeit, von Messung eine große Rolle.

00:09:34: Also die Einsatzfelder sind einfach gigantisch und das ist, glaube ich, einer der wirklich großen Schlüsseltechnologien in der Zukunft und hier, glaube Das ist sozusagen einer der Punkte.

00:09:47: Natürlich sind wir im ganzen Bereich der Automatisierung, Industrialisierung damit auch Robotik ganz vorne mit dabei.

00:09:55: Auch gerade in der Konstellation der Leitensuniversität in Hannover mit der Technischen Universität im Brauen schweigt dann natürlich der Bereich Batterien, der natürlich irgendwie auch in der Frage der Wertschöpfung für automobile Rolle spielt.

00:10:09: also ich glaube man kann das so durchgehen.

00:10:10: Wir haben das Thema Lebenswissenschaften.

00:10:12: Sie haben die medizinische Hochschule Hannover zu den Hannover-Wähnen mit der Universitätsmedizin Göttingen zusammen.

00:10:19: Das ist sozusagen auch über Braunschweig mit dem Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, natürlich ein riesengesundheitsbereich, der sich gerade auch in der Frage von Infektionen, das ist sozusagen einer der großen Expertisen dann eben auch, sei mal wirklich weltweit mitführend ist.

00:10:36: im Energiebereich, gerade auch zum Nordwesten des Landes erneuerbare Energienwind, ein Riesenthema für uns.

00:10:45: Da sieht man, was ich eben schon angerissen habe.

00:10:47: Dass es regional irgendwie so Ökosysteme gibt die sich dann auch bilden und das ist glaube ich ein Schlüssel um aus wissenschaftlicher Stärke am Ende wirtschaftliche Stärke zu machen dass man auf diesen Ökosesystem aufbaut.

00:11:02: und da sind wir wirklich richtig gut.

00:11:04: Ich hab jetzt ein paar Beispiele genannt Und ich glaube die zeichnen uns auch mit aus

00:11:07: Ja guten hat sich die Welt auch ein bisschen geändert.

00:11:09: Wir haben ja in Lüneburg Schöne Universität, die sich hervorragend entwickelt.

00:11:15: Die Leuphana mit steigenden Bewerber und Studentenzahlen – mit vielen interessanten Themen!

00:11:20: Mit sehr innovativen Professuren auch.

00:11:23: Ein Sperrpunkt in der Leuophana KI-Integration in die Wirtschaft.

00:11:27: Wir haben eine sehr enge Kooperation als IHK mit der Leufana seit Jahren und versuchen eben auch diese Ökosysteme zu schaffen.

00:11:34: was wir jetzt gerade im Bereich Verteidigung ja auch gemeinsam gemacht haben.

00:11:37: Der Bezirk Lüneburg Wolfsburg hat mit einem großen Rheinmetallstandort und dem größten Standort des Heeres der Bundeswehr auch eine langen Tradition im Bereich Verteidigung, auch eine Kompetenz in diesem Bereich.

00:11:49: Dann haben wir ja auch gemeinsam durch ihre Unterstützung das neue Institut für Sicherheitsforschung, das Leuphana-Institut für International Security – LIX soll es heißen an Staat gebrachter ist dann wahrscheinlich so im Oktober sind die Professoren besetzt und dann geht es zum Wintersemester auch los, was mich total freut.

00:12:06: Das heißt dieses Zusammenspiel zwischen Politik Hochschulen und Wirtschaft.

00:12:11: ich glaube das ist der goldene Schlüssel dazu dass wir Dinge entwickeln, dass wir Kompetenzen entwickeln und dass wir daraus dann irgendwann auch wirtschaftliche Erfolg machen.

00:12:21: und wenn man jetzt mal den Bereich Rüstung nimmt, dann sind wir ja technologisch auch aufgrund der Integration, der ganzen Grundlagenforschung und Entwicklung die wir in den letzten Jahrzehnten gemacht haben da relativ weit vorn.

00:12:33: Also das deutsche Unternehmen können, dann nehmen wir mal Airbus, nennen wir MBDO, nimmen wir Hensolten, sind ja modernste Geräte die da produziert werden auf höchstem Niveau aber eben auch richtig teuer.

00:12:46: Ja also Herr Kürschmann Sie sagen es ich glaube dass Rüstungs- und Verteidigungsindustrie ja eigentlich in dem letzten Jahr noch dafür verantwortlich war, dass wir überhaupt noch wachstum Wirtschaftswachstums im Niedersachsen unter dem Strich am Ende auch hatten.

00:13:00: Und es zeigt auch die Bedeutung, die das in Niednersachsen hat und die Nähe zu den technischen Universitäten, die dann natürlich eine riesen Rolle spielen, auch lange schon kooperieren aber eben auch – und das haben Sie gerade bei der Leuphana genau richtig beschrieben – die Leuophana hat einen großen politikwissenschaftlichen Schwerpunkt.

00:13:18: und genau dort eigentlich jetzt mit Erweiterung, wo wir gesagt haben den zusätzlichen Geld in die Hand um dieses Zentrum eben für Sicherheit aufzubauen und damit aus der Politikwissenschaft heraus, wo es ja wirklich darum geht am Ende auch Politikberatung oder Menschen auch auszubilden.

00:13:35: Die Politik Beratungen machen natürlich auch mit der Forschung Politik beratung zu machen.

00:13:39: Aber natürlich ist Sicherheit eine technische Frage.

00:13:42: Bin ich wehrhaft, bin ich verteidigungsfähig?

00:13:45: Aber es ist natürlich eben auch eine hochpolitische Frage welches Wissen habe ich denn überhaupt über die Mechanismen von Konflikten, von Kriegen oder Frieden?

00:13:55: weil am Ende geht's uns ja... Also uns geht es ja nicht darum, einen Krieg zu führen.

00:13:59: Sondern uns geht's ja darum den Krieg verhindern damit er eben nicht geführt werden muss und das tue ich natürlich durch Abschreckungen weil ich wehrhaft bin.

00:14:06: Das tue aber auch weil ich in Politik in der Lage bin diese Mechanismen zu kennen und zu beherrschen.

00:14:13: Und das sind sozusagen dann genau die Dinge wo wir mal sehen wie müssen wir unsere neuen Themen stellen?

00:14:18: Ich meine das ist ja genau das was ich am Anfang gesagt habe was mich begeistert dass die Wissenschaft ja nicht einfach sagt Das machen wir jetzt und das machen wir auch weiter.

00:14:26: Und dann muss der Rest sich danach ausrichten, sondern es ist ja irgendwie klar... Wir sind hier und jetzt, wir sehen alle die Herausforderungen, die um uns herum sind technologisch gesellschaftlich mit den geopolitischen Krisen und Konflikten.

00:14:38: Den stellen wir uns jeden Tag neu und sagen was können wir eigentlich dazu beitragen?

00:14:43: Da ist die Leuphana in Lüneburg, finde ich ein Paradebeispiel dafür!

00:14:47: Ja, die Idee ist ja dann eben im Prinzip Kompetenz zu entwickeln und möglicherweise auch Konferenzen in die Region zu ziehen.

00:14:54: Auch Augenmerk auf Niedersachsen zu holen... auch eine Beratungsleistung zur Verfügung zu stellen durch das Institut für die Landesregierung, für die Bundesregierung.

00:15:03: Auch zu Fragestellungen auf denen bisher in Deutschland nicht so viel geforscht wird, auch internationalen.

00:15:08: Wir haben ja bewusst dieses Institut ja ein bisschen so konfiguriert dass es auch auf ne Lücke geht und auch eine Nische füllt.

00:15:15: Das ist natürlich der Idealkase.

00:15:18: aber wenn man dann in der Politik die Unterstützung findet und auch die Finanzierbarkeit irgendwie umgesetzt werden kann Dann können solche Dinge entstehen passieren kann, wenn die Expertise fehlt und politische Amateure handeln.

00:15:31: Das sehen wir eben in der Welt aktuell.

00:15:34: Wenn man da nicht weiter gedacht hat, hat sich Szenarien nicht klargemacht, hat nicht folgeszenarieren einkalkuliert und hat einfach im Prinzip aus einer sagen wir mal relativ oberflächlichen Betrachtungsweise gesagt Wir machen das jetzt und dann kommt irgendwas raus was man gar nicht erwartet hat und was plötzlich für alle ein Riesenproblem ist.

00:15:52: Das ist gefährlich.

00:15:54: Und

00:15:54: wenn ich einsteigen darf, nur ganz kurz auch für Unternehmen natürlich?

00:15:58: Also uns geht es ja auch darum... Wir haben eben über Politikberatung gesprochen und Sie haben das gerade mit angesprochen was man dann eben auch sieht, wenn da irgendwie delitiert wird.

00:16:07: aber es geht uns hier auch darum, dass Unternehmen die Kompetenz in der Frage von Sicherheit vom Lieferketten, in der frage von Sanktionen also auch den rechtlichen Rahmenbedingungen, die in solchen Fragen natürlich alle sind.

00:16:17: Also sozusagen auch das ist eine Kompetenz, die wir einfach zunehmen leider brauchen, weil die Welt halt eben nicht einfach immer friedlich ist und friedlich weiterläuft wie wir uns das irgendwie alle nach neunzehnundachtzig gewünscht haben.

00:16:30: Sondern werden wir mal anerkennen müssen dass Realitäten halt etwas rauer sind als wir uns es vielleicht irgendwie ideal typisch gewünschten.

00:16:39: Und das sozusagen auch für Unternehmen mit zur Verfügung zu stellen als Kompetenz ist genau sowas was wir uns von diesem Zentrum eben an der Leuphana aufversprechen.

00:16:47: Ja prima!

00:16:48: Wie viele Universitäten haben wir eigentlich in Niedersachsen?

00:16:50: At all.

00:16:50: Also Sie haben da ja wahrscheinlich einen Überblick, ich nicht.

00:16:53: Aber was dafür gibt's?

00:16:54: Genau, also wir haben insgesamt zwanzig Hochschulen.

00:16:56: Also davon sind zwei medizinische Universitäten wobei werden Oldenburg eben auch unter dem Dach der Universität Oldenburger die dritte Uniklinik und die Medizin neben aufbauen.

00:17:06: Wir haben die HAW'n mit so Hochschul für angewandte Wissenschaften Die natürlich auch vor allem ganz ganz eng eben ja auch aus ihrem Auftrag heraus zu den Selbstverständnisse heraus Auch in der Fläche auch in den Städten Mit den Unternehmen kleinen Mittelständlern eben auch zusammenarbeitet.

00:17:24: Und wir haben eben auch die Universitäten mit den technischen Universitäten, aber eben auch nicht nur die technischen.

00:17:29: Also zwanzig in Summe im Querdelisland verteilt.

00:17:32: und das glaube ich ist aber auch wichtig weil für mich ist am Ende die Frage von Hochschulpolitik und von HochSchulen ist eben auch regional- und Standortpolitik.

00:17:42: Weil ich darüber natürlich Sowohl die Ausbildung, also die Qualifizierung, die akademische Qualifzierung von jungen Menschen absichert.

00:17:49: Die eben neben der beruflichen dualen Ausbildung einfach unendlich wichtig ist?

00:17:54: Beides ist wichtig!

00:17:55: Also ich gehöre ja zu denen, die nicht sagen das eine brauche und das andere nicht sondern beides ist einfach unendinglich wichtig für uns aber eben auch die akademische Ausbildung und gleichzeitig geht es uns natürlich dann auch darum um zu forschen.

00:18:07: Wir haben ja überall genau den Auftrag Lehre zu machen.

00:18:10: wir müssen forschen damit wir in die Antworten auf die Fragen von heute und morgen haben.

00:18:16: Und wir müssen ein Transfer, also sprich die Übertragung des Wissens in Gesellschaft, in den Unternehmen sicherstellen.

00:18:22: Das sind quasi die drei Aufträge, die auch im Gesetz für Hochschulen drin sind.

00:18:26: Deswegen ist es gut und wichtig, dass wir im gesamten Land vertreten sind.

00:18:30: Das muss und das wird so bleiben.

00:18:32: Wo liegen aktuell die Schwerpunkte in der Entwicklung?

00:18:36: Wie viel Geld haben Sie zur Verfügung für die Hochschule in Niedersachsen?

00:18:39: Die Hochschul- Insgesamt machen so rund zwei Milliarden pro Jahr eben auch aus.

00:18:45: Und dann kommen aber noch zusätzliche Gelder mit dazu, also wir haben beispielsweise ja auch über die Volkswagenstiftung, mit der wir zusammen in den Programm Zukunft Niedersachsen aufgebaut haben.

00:18:56: Also vielleicht zur Erklärung?

00:18:57: Die Volkswagen Stiftung ist keine Unternehmensstiftungen, sondern heißt Volkswagen-Stiftung weil als Bund und Land zumindest Volkswagen ja teil privatisiert haben, die Verkaufsenlöse dort eingebracht wurden und das Land sozusagen die Dividende auf die Volkswagen Aktien dort einzahlt.

00:19:15: Und da raus, und das ist der Stiftungswerk wird Wissenschaft gefördert.

00:19:20: Da gibt es eben den Niedersachsen-Teil, den wir dann auch als Landesregierung in Rücksprache und Rückkopplung nachwissenschaftlicher Begutachtung durch diese Stiftungen im Prinzip vergeben.

00:19:29: Und da haben wir jetzt das größte Wissenschaftsprogramm in der Geschichte des Landes aufgelegt mit Zukunft Niedersachsen.

00:19:35: Jetzt zum Anfang dieser Legislaturperiode und wir haben jetzt allein in diesem Programm, in den drei Jahren rund eine Milliarde noch mal zusätzlich in Wissenschaft investiert also in die wirkliche Forschungsarbeit im Kern.

00:19:48: Das ist sozusagen ganz wesentlich und da geht es natürlich auch in die Bandbreite von Forschungsgebäuden, also Infrastruktur, die ich brauche hoch technisiert Einmalig, einzelne Anfertigung hochspannend.

00:20:00: Wo es um die großen, die wir jetzt gerade realisieren beispielsweise im Bereich Laser und Optik hier in Hannover ein großer Forschungsbau also auch etwas wo viele sich aus dem Bereich Laser-Optik zurückgezogen haben.

00:20:14: Wir haben das in Niedersachsen weiter als Riesenschwerpunkt erhalten und damit natürlich auch heute kritischen Bereich eine riesen Kompetenz.

00:20:23: Also das sozusagen nochmal auch, was man mit rechnen muss.

00:20:26: Und dann geht es natürlich auch noch mal um Investition in Infrastruktur.

00:20:30: Wir investieren jetzt gerade über drei Milliarden in die bauliche Erweiterung unserer Unikliniken, weil sie einfach nach den Jahrzehnten völlig in die Jahre gekommen sind.

00:20:41: und wir haben jetzt auch das, was der Bund an Möglichkeiten ist, auch über das Sondervermögen, über die neue Schuldenbremse ermöglicht hat.

00:20:49: Nutzen wir ja sehr viel Geld und zusätzlich den Hochschulbau zu investieren.

00:20:54: Also wir haben jetzt noch mal zusätzlich fünfhundert Millionen, die wir in die Hand nehmen um wirklich in die Infrastruktur der Hochschulen in die baulichen Erneuerungsfragen zu investiren.

00:21:04: also das worum es ja auch geht eben dass wir investieren also das ist genau der Zweck des Sondervermögens gewesen gibt da viel Diskussion darüber.

00:21:12: wir nutzen das wirklich für Investitionen und insbesondere auch an den Hoch Schulen weil wir sagen wenn wir diese Chance jetzt haben zu investiert dann müssen wir sie auch oder müssen wir auch da investieren wo es eben Zukunft ermöglicht, wenn wir Geld ausgeben.

00:21:25: Also eigentlich im klassischen Sinne investieren also Geld ausgeben damit ich in der zukünften Rückfluss daraus habe und insofern kommt das alles nochmal quasi obendrauf auf das was im regulären Haushalt ja für ihr drin steht.

00:21:37: Ja interessant!

00:21:38: Wie sieht's denn mit den Studenten aus in Niedersachsen?

00:21:41: Studieren die Leute gerne.

00:21:42: in Niederachsen haben wir einen guten Zulauf.

00:21:44: Ich weiß von der Leuphana da läufts ganz gut.

00:21:47: andere Die Hochschulen haben, glaube ich, einen leichten Trend nach unten.

00:21:50: Aber im Schnitt über Niedersachsen ist Niedermaxen ein gutes Land für Studenten?

00:21:54: Also Niedernaxen ist ein absolut gutes Land um für Studierende weil einfach die Qualität enorm gut ist und das funktioniert in der ganzen Breite und Fläche und Insofern es lohnt sich auf jeden Fall den Nieder Sachsen zu studieren.

00:22:05: Das ist ja die erste ganz wichtige Botschaft wie stehen wir zahlenmäßig da?

00:22:09: dann muss man sagen unterschiedlich dass es so gibt natürlich gerade auch sozusagen Zentren, die hoch attraktiv sind.

00:22:17: Wir sehen das viele junge Menschen ja eher in die großen Städte gehen wollen zum Studieren.

00:22:23: Das macht natürlich auch was quasi mit uns als Flächenland und da haben wir an unterschiedlichen Stellen einfach dann schwierigere Rahmenbedingungen.

00:22:32: Da muss man halt dann gegen anarbeiten indem man einfach innovativer wird.

00:22:37: Jetzt auch mit unserer Gesetzesänderung, die wir dann das Regierung jetzt ja schon mal vorgelegt haben.

00:22:42: Sehr viel mehr Flexibilität und damit Geschwindigkeit für die Hochschulen ermöglichen, wo wir uns als Staat raushalten wenn es darum geht neue Studiengänge einzurichten wollen wir einfach sehr viel mehr flexibilität an die Hochstudien geben auch zu schließen.

00:22:56: also ich muss ja nicht wie im Unternehmen kann ich immer nur Neues machen.

00:22:59: Ich muss mich dann auch fragen was ist eben nicht erfolgreich?

00:23:02: und dann eben auch sozusagen mal so gesprochen mein Portfolio anpassen.

00:23:06: Und da wollen wir einfach mehr Flexibilität und Geschwindigkeit in Hochschulen geben, indem wir als Staat uns raushalten.

00:23:13: Ich glaube es ist auch gut weil das am Ende nicht nur Bürokratie abbaut und der Kosten vermeidet sondern auch Geschwindigkeits- und Agilitätschaft.

00:23:22: Das ist zum Beispiel einer der Punkte, wo ich glaube dass wir damit einfach auch noch attraktiver sein können.

00:23:26: Sie haben die Leuphana eben angesprochen.

00:23:29: Ich finde was die Leufaner wirklich sehr sehr positiv hier macht es immer genau zu gucken Wo ist eigentlich der Bedarf gerade da und dann eben entsprechend mit anzubieten?

00:23:38: Und das dann eben auch innovativ anzubiten.

00:23:41: und das glaube ich zeigt sich dann am Ende auch in den Zahlen.

00:23:45: Die Leuophana ist immer positiv völlig überbucht oder natürlich auch der Erfolg einer guten strategischen Entwicklung.

00:23:52: Ja insgesamt muss man sagen Deutschland gehen aber studieren in Zahlen zurück, der demografische Wandel schlägt natürlich zu.

00:23:58: die geburtenschwächeren Jahrgänge sind jetzt genau die die eben auch im Studierendenalter sind.

00:24:04: Insofern geht es bundesweit zurück so auch in Niedersachsen.

00:24:07: unser Ziel ist jetzt aber quasi den Rückgang an Quantität zu nutzen indem wir eben stärker in die Qualität gehen, indem wir dann wirklich sagen dann verschieben wir Kapazitäten ganz gezielt auch dahin wo wir einfach nochmal Beispielsweise auch im Bereich von Mathe, um das mal rauszugreifen.

00:24:24: Einfach eine höhere Betreuungsintensität brauchen, um den Studienerfolg zu verbessern.

00:24:29: Also so nutzen wir jetzt quasi dann auch die Möglichkeit, in die wir einfach durch die demografische Entwicklung gerade haben.

00:24:35: Gerade bei den Naturwissenschaften braucht man natürlich die Mind-Fächer und da haben wir in den letzten Jahren einen Einbruch gesehen.

00:24:41: Die Zahlen sind zurückgegangen also wahrscheinlich zu Gunsten der Geisteswissenschaften und der Gastsozialwissenschaft.

00:24:48: Aber die Frage ist eben, was kann man eigentlich tun damit wir in diesen naturwissenschaftlichen Fächern wieder ausreichend Nachwuchs generieren können?

00:24:56: Und Studierende finden.

00:24:58: das muss natürlich an den Schulen anfangen mit dem Förderung aber muss natürlich auch die richtigen Rahmenbedingungen schaffen für Studierenden vor Ort.

00:25:05: Wenn ich mich mal dran erinner als ich überlegt habe wo will ich dann studieren?

00:25:11: Da hatte ich dann auch Göttingen auf der Liste zum Beispiel und so die großen Hochschulen.

00:25:14: Ich habe gar nicht so oft die Kleinen geguckt, heute guckt man eigentlich eher dahin wo sind interessante Professuren, interessante Institute?

00:25:23: Wie ist der Schwerpunkt wie ist die Betreuung und vor allen Dingen kann man da eigentlich wohnen?

00:25:28: ja das ist ja auch ein Punkt was nützt mehr in den Studienplatz wenn es einfach unbezahlbar teuer ist dazu wohnend?

00:25:33: deswegen denke ich mal Die Rahmenbedingungen für Unternehmen sind eine Sache.

00:25:39: Wenn ich über Wirtschaftswachstum rede, wenn ich über Wissenschaft und Forschungslandschaft rede und sage, ich möchte wissenschaftlichen Nachfuss generieren, dann muss sich auch dafür sorgen dass die Leute da hinkommen können und braucht vor Ort Rahmenbedienung.

00:25:51: Wie sieht es denn aus in dem Bereich Wohnen für Studenten?

00:25:54: Das ist natürlich gerade in denen steht wo der Wohnungsmarkt insgesamt angespannt ist ein Riesenproblem.

00:26:00: Und deswegen ist es ja auch absolut folgerichtig, dass der Bund jetzt ja endlich den Konflikt aufgelöst hat und an das BAFÖG rangeht damit einfach mehr Unterstützung gerade auch im Bereich der Wohnkosten in Zukunft dort durch den Bund gegeben wird.

00:26:14: Das ist sozusagen der eine Strang.

00:26:15: Das heißt natürlich zu gucken wie kann ich dann einfach das Wohnen wieder bezahlbarer machen für Studierende?

00:26:21: Auf der anderen Seite natürlich das entsprechende Angebot auszubauen.

00:26:25: Wir schauen eben auch da mit den Studierenden Werken.

00:26:29: Es gibt eine Förderlinie, die netzig jung ist Wohnen.

00:26:33: Die bezahlen der Bund und die Länder, also nehmen wir jetzt eben unseren Anteil Niedersachsen wie als Land mit dem Bund gemeinsam.

00:26:40: Und da sind wir gerade dabei – das wird jetzt in Kürze auch veröffentlicht werden – dass für die Förderbedingungen so verändert, dass sie besser für studierende Werke funktionieren, damit dann ganz gezielt auch in Wohnraum für Studierende, in den Bereichen, in denen es steht und in diesen Räumen investiert werden kann.

00:26:59: Wo das Wohnen besonders teuer ist?

00:27:01: Und insofern... Das ist eine Frage der wir uns genau jetzt auf dieser Ebene eben mitstellen.

00:27:06: und wie gesagt Der Bund ist aufgefordert natürlich auch das Thema BAföG wirklich deutlich auszubauen weil wir sehen dass da viel zu lange überhaupt keine adäquate Dynamisierung dabei war, viele die auch BAföG beziehen sind trotzdem am Ende Armuts gefährdet und das ist natürlich überhaupt kein Zustand weil es am ende auch zu studieren nicht schneller und nicht erfolgreicher macht wenn ich eigentlich ganz andere Probleme überall habe.

00:27:31: Und insofern sind dass die verschiedenen Perspektiven aus denen wir uns quasi genau der Lösung eben auch nähern.

00:27:38: Also wenn man jetzt erstmal auf dem auf den Faktor Mensch weiter denkt, da müssen wir ja auf der einen Seite gute Professoren haben die nach Deutschland kommen oder hier bleiben.

00:27:46: Die also im Prinzip wir brauchen ja die besten Köpfe auch bei uns im Land um High Tech zu entwickeln ist es klar dass wir hier keine T-Shirts nehmen werden in Zukunft sondern wir werden eine wirtschaftliche Zukunft finden über High Tech Produkte die wir in die Welt exportieren bei denen wir dann besser sind als unsere Mitbewerber.

00:28:02: und die mitbewerbern sind leider stärker geworden wie wir jetzt zum Beispiel an der Automobilindustrie sehen können.

00:28:08: Sie müssen die Leute nach Deutschland bekommen, die Top-Köpfe.

00:28:11: Aber wichtig ist auch, dass wir gute Leute in Deutschland halten.

00:28:15: Wie schätzen Sie denn das ein?

00:28:16: Was sind so die Maßnahmen um Deutschland als Standort für Forschende und für top minds sozusagen, top brains attraktiv zu erhalten?

00:28:25: Also eine Entwicklung sehen wir jetzt in den letzten anderthalb Jahren sehr, die in der Vergangenheit sehr anziehend auf Wissenschaftler gewirkt haben, eine Attraktivität vollkommen verloren haben unter Trump.

00:28:40: Und das sozusagen unser Ideal ist, dass Wissenschaft ja frei ist und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eben frei und unabhängig forschen können.

00:28:48: Dass das wieder ein großer Wert ist, warum sich jetzt auch zunehmend die Top-Köpfe entscheidend nach Europa, nach Deutschland oder auch noch Niedersachsen zu kommen.

00:29:00: Das ist eigentlich schon eine Entwicklung, wenn man mal hundert Jahre zurückgeht.

00:29:05: Deutschland eigentlich führend in der Wissenschaft.

00:29:08: Dann haben die Nazis eben viele, gerade auch jüdische Wissenschaftler vertrieben.

00:29:13: Wissenschaft war nicht mehr frei.

00:29:14: Viele sind in den USA gegangen.

00:29:16: Das war einer der Kernpunkte für eine wirtschaftlichen Aufschwung der USA dann in den Nachkriegsjahren.

00:29:22: und jetzt ist es eigentlich quasi wieder an Europa über die Freiheit auch als Aushängeschild als Wert, die klügsten Köpfe mit zurückzugewinnen.

00:29:30: und das funktioniert.

00:29:31: Wir haben vielleicht auch das nochmal konkret im Niedersachsen ein Programm Das hieß sozusagen mal eigentlich holen und halten.

00:29:38: Das ist aber genau das Programm, mit dem wir die klügsten Köpfe in die Wissenschaft entweder auch holen weil wir sich hier brauchen oder eben hier halten wenn sie drohen weg zu gehen.

00:29:48: und das Spannende dass wir damit ja gar nicht in Gehater investieren und sagen, hey du verdienst bei uns mehr.

00:29:54: Sondern dass wir da mit Rahmenbedingungen schaffen Forschungsinfrastruktur, Geräte anschaffen zu Personalstellen vielleicht ermöglichen, damit geforst werden kann.

00:30:05: Da haben wir rund dreißig Millionen Euro jedes Jahr die wir als Niedersachsen für diese Aktivitäten bereits stellen auch als Ministerium.

00:30:14: Das ist etwas, wo wir bundesweit darum beneidet werden.

00:30:17: Weil das in der Form kein anderes Land hat und es war ein Stück weit auch Blaupause als dann jetzt genau vor dem Hintergrund der USA der Bund gesagt hat wie können wir eigentlich Programme auflegen um hier eine Perspektive zu geben?

00:30:28: da haben wir eben sehr intensiv darüber gesprochen.

00:30:30: wenn sich was macht Niedersachsen da eigentlich?

00:30:33: Und insofern na klar ist er nicht von heute auf morgen.

00:30:37: natürlich sprach immer den Thema weil Natürlich ist die Wissenschaft englisch sprachig, aber wir als Deutschland ja eben jetzt nicht überall und Lehre sind vielen Stellen auch noch deutsch.

00:30:47: Insofern ist das jetzt auch nicht so, dass alle sofort eben auch immer dann kommen wollen.

00:30:52: Aber wir sehen schon, dass damit eine Rohe Attraktivität ist und wir echt dazu gewinnen.

00:30:57: Also wir sind da schon erfolgreich.

00:30:58: Auch und besonders in Niedersachsen.

00:31:00: Gibt

00:31:00: es da nicht Zahlen wie viele Wissenschaftler Amerika verlassen haben?

00:31:04: Ich kann es nicht in Summe benennen aber wir sehen ja, dass das auf jeden Fall über die Global Mind Initiative der Bund vor einem Jahr ins Leben gerufen hat, die neue Bundesregierung und da jetzt schon über zwei Hundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eben auch sozusagen diesem Ruf gefolgt sind.

00:31:22: Das sind nicht immer nur Wissenschaftler aus den USA aber es sind teilweise auch solche, die eigentlich in die USA gegangen wären, sich dann entschieden haben doch lieber an Europa zu bleiben oder nach Europa zu kommen.

00:31:34: wie gesagt wir haben ja auch unser Förderprogramm in Niedersachsen und wir sehen einfach wie erfolgreich wir damit sind.

00:31:40: auch wirklich super Beispiele, wo auch Top-Mediziner zum Beispiel in Hannover geblieben sind.

00:31:46: Die aber weltweit gefragt waren.

00:31:48: Aber weil wir eben dann hier Infrastruktur geschaffen haben, die es weltweit drei, vier Mal gibt und wir sie jetzt eben hier nach Hannover Niedersachsen haben gesagt, dann bleibe ich auch.

00:31:57: Das ist mir so wichtig, so arbeiten zu können, da bleib' ich.

00:32:00: Und das ja ist natürlich dann auch das, womit wir einfach punkten

00:32:04: können.".

00:32:12: In der heutigen Folge unseres Wirtschaftsalphabetes geht es um die Hightech-Agenda der Bundesregierung.

00:32:23: Die Hightek Agenda Deutschland ist das Innovations und Industriepolitische Kernprogramm der schwarzroten Bundesregierung.

00:32:29: Ziel ist es, Deutschland als führenden Technologiestandort zu repositionieren und technologische Souveränität sowie Wettbewerbsfähigkeit zu stärken durch gezielte Investitionen in künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Halbleiter, Biotechnologie, Fusionsforschung und klimaneutrale Mobilität.

00:32:49: Der Staat übernimmt dabei eine aktivere Rolle als Ankerkunde, fördert Public-Private Partnerships und Reallabore – und setzt auf schnelleren Transfer von Forschung in die Anwendungen durch Startupförderung und Bürokratieabbau.

00:33:04: Ergänzt wird das durch milliardenschwere Investitionsprogramme sowie Reformen bei Fachkräftegewinnungen, Forschungsinfrastruktur und internationaler Kooperation.

00:33:14: Allerdings ist ein Großteil der Mittel für die Agenda aufgrund koalitionsinterner Uneinigkeit noch blockiert.

00:33:20: Kritiker bemengeln zudem dass strukturelle Hemmnisse wie Bürokratie- und hohe Energiepreise kaum adressiert werden – und eine klare Koordination zwischen den Ministerien fehlt!

00:33:36: Das heißt, die Fokussierung auf paar wirkliche Kernthemen.

00:33:41: Wie schätzen Sie das ein?

00:33:42: Ist das sinnvoll?

00:33:43: Absolut.

00:33:44: Also ich meine, ich habe den Koalitionsvertrag mitverhandelt.

00:33:46: Insofern wäre es jetzt auch schlimm wenn ich sagen würde, dass das nicht gut wäre.

00:33:50: Nein im Gegenteil wir haben uns ja ganz bewusst aus der Logik die wir eben schon so ein bisschen hatten zu sagen Wir müssen einfach unsere Konkurrenzfähigkeit wieder investieren und da sind Schlüsseltechnologien entscheidend.

00:34:02: Und ist jetzt nicht überraschend das Ding über die wir gesprochen haben sicher auch in der Hightech-Agenda wiederfinden.

00:34:07: Da geht's um Fragen von Quanten, um die Frage von KI, da geht zum Biotechnologie Alles Dinge, die hier am Ende ja ganz entscheidend für uns auch sind.

00:34:16: wettbewerbsfähig, konkurrenzfähig unseren Wohlstand erhalten.

00:34:20: Also die Fragen, die dafür einfach entscheidend sind und das ist total gut.

00:34:25: ich bin sehr froh auf wie schnell ja am Anfang die Hightech-Agenda dann auch ausformuliert wurde.

00:34:29: wir sehen eben dass wir jetzt ein bisschen vielleicht eine Strecke hatten wo es ein bisschen leiser und ruhiger um die Hitech Agenda geworden ist weil einfach jetzt auch viel handwerklich zu tun war.

00:34:41: aber wir sehen noch jetzt dass es wirklich konkret weiter geht und das muss es auch also Konkret Klarheit geben auch vom Bund, wie eben die Förderbedingungen sind.

00:34:50: Wie viel Geld wofür zur Verfügung steht und das sind jetzt die nächsten Schritte, die wir brauchen.

00:34:55: Wir sind da gut aufgestellt Aufschreibungen laufen teilweise ja schon.

00:34:58: Und beispielsweise zum Thema Quanten sind wir da sehr, sehr konkurrenzfähig auch mit dabei und so kann man durch andere Bereiche auch mit durchgehen.

00:35:06: Also ich finde das gut!

00:35:07: Ich finde es ein total wichtiger Impuls des Bundes der für unser Land entscheidend ist und wir arbeiten auch wirklich sehr gut zusammen also auch mit der Bundesministerin, mit Dorothee Baer und den Ländern.

00:35:18: Es ist wirklich eine enge Zusammenarbeit weil wir glaube ich alle wissen Wir müssen's zusammen eben machen und die Dinge um uns rum sind schon schwierig genug.

00:35:26: Wenn wir das nicht zusammen machen, dann haben wir gar keine Chance.

00:35:29: Und ich sage mal diesen Spirit wenn ich es sagen darf dir würde ich mir glaube ich an anderen Stellen auch noch mehr wünschen weil am Ende geht's ja um unser Land und unsere Zukunft und da muss man glaube ich vieles andere unterordnen und da glaube ich ist Zusammenarbeit eine der Voraussetzungen.

00:35:42: Ich würd sagen in der Wissenschaft zeigen wird es und zwar völlig parteiunabhängig über alle sechszehn Bundesländer mit dem Bund gemeinsam dass sie uns dieser Verantwortung bewusst sind.

00:35:51: nur so kann es gehen.

00:35:52: Dann

00:35:52: haben wir ja in der Vergangenheit auch Technologien entwickelt und haben sie erfolgreich angefördert.

00:35:57: Wenn man Solar, Windenergie

00:35:58: usw.,

00:35:59: ein paar andere Themen sind dann auf die Märkte gegangen, haben einen guten Start hingelegt aber haben das Feld dann wieder verloren?

00:36:07: Die Förderung war raus, die Chinesen haben nachgezogen bei Solar und damit was für uns zu Ende obwohl wir es eigentlich weltweit führend entwickelt hatten.

00:36:16: Wir haben in Europa, in Deutschland Die Situation, dass viel auch reguliert ist gerade im Bereich KI.

00:36:23: Wir haben vor einiger Zeit mal den CEO von Siemens Herrn Busch gehört beim DIHK.

00:36:28: da kam ganz klar die Forderung natürlich eine gewisse Regulierung aufrecht zu erhalten aber es eben nicht so weit zu treiben das Entwicklung und Forschung in Deutschland nicht gemacht werden kann und in Europa sondern das dann in Asien stattfinden muss was aktuell dazu führt dass viel in dem Bereich eben nicht in Deutschland investiert wird.

00:36:47: Wie schätzen Sie das denn so ein?

00:36:48: Also müssen wir nicht eigentlich die Regulierung auch ein bisschen zurücknehmen und sagen, wir brauchen jetzt eine Art Mittelweg.

00:36:53: Dass wir uns nicht, sagen wir mal, behindern an den zukünftigen Märkten auch teilzunehmen.

00:36:58: Ja also ich glaube natürlich zeichnen wir uns an vielen Stellen durch einen hohen Schutz aus und es hat ja auch eine Qualität.

00:37:07: Das ist ja auch wichtig Aber es darf eben auch nicht am Ende dazu führen, dass wir uns alle oder das für uns selbst im Weg stehen.

00:37:14: Und insofern ist genau die Frage und wir diskutieren das unter den Ländern mit dem Bund im Moment sehr intensiv wo brauchen wir eigentlich mehr Freiheitsgrade?

00:37:22: Auch gerade in und für die Wissenschaft.

00:37:25: Das gilt für andere Bereiche auch, aber wir diskutieren das natürlich eben auch insbesondere für die Wissenschaft.

00:37:29: Und das ist eine ganze Wandbreite.

00:37:31: Das ist von der Frage von Verfügbarkeit von Daten gerade im Gesundheitsbereich und es ist natürlich ein sehr sensibler Bereich wo wir zu recht hohe Schutzstandards haben Aber wir gleichzeitig glaube ich auch mit den Schutzstandard eine Datennutzung deutlich verbessern können und müssen.

00:37:46: Ich sage mal, wenn man Patientinnen und Patienten ja fragt seid ihr bereit eigentlich eure Daten zur Verfügung zu stellen?

00:37:52: Gerade wenn es um hohe kritische Krankheitsbilder geht.

00:37:55: Um eben auch nicht nur euch sondern auch anderen zu erhelfen und sagen die ganz überwiegende Mehrheit der Menschen ja klar nutzt meine Daten.

00:38:01: natürlich geht's um Anonymisierung der Daten.

00:38:03: das ist irgendwie für die logisch aber die Bereitschaft hier auch zu kooperieren ist sehr hoch.

00:38:09: So glaube ich, haben wir es in anderen Bereichen auf.

00:38:11: Wir sind in Tierversuchen um ein Beispiel zu nennen viel zu kompliziert.

00:38:15: Wir haben zu recht hohe ethische Ansprüche an die Frage von Tierversuchern aber wir hätten auch Corona nie so schnell beherrschen können, Impfstoffe entwickeln können wenn wir keine Tierversuche gehabt hätten.

00:38:26: das brauchen wir, dass werden wir weiterbrauchen mit den ethischen Standards.

00:38:29: Aber hier müssen wir einfach auch an vielen Stellen schneller präziser werden und dann entsprechend auch regulatorisch ein Stück weit abbauen oder präzesieren durchgehen.

00:38:39: Eine Möglichkeit ist eben wirklich auch über Real-Labore eigentlich zu arbeiten und zu sagen, dort baue ich dir sozusagen Freiheitsgrade damit du eben schneller innovativ sein kannst?

00:38:48: Ich bin davon überzeugt weil man damit eben nicht so zu sagen zuerst mal sich immer fragen muss darf ich das eigentlich überhaupt sondern sozusagen über die Idee kommt Freiräume hat?

00:38:58: und ja das gilt Ich würde sagen vielleicht sogar insbesondere auch für die Wissenschaft, wo ich ja immer sozusagen den Erkenntnisgewinn weitertreiben will.

00:39:07: Immer an der Grenze des Erkenntnissgewinns unterwegs bin.

00:39:10: Wenn ich dann immer noch die Schere im Kopf habe, dann wird es halt einfach schwer mit der Innovation.

00:39:16: Das

00:39:16: hat damit freier Forschung nicht mehr viel zu tun in dem Moment wenn man sich eigentlich Respektive auffällig die Weiterdenken verhindern.

00:39:23: Wenn Sie jetzt KI mal nehmen würden sie sagen mehr Chance oder mehr Risiken?

00:39:27: Am Ende würde ich vor allem sagen, Realität.

00:39:28: Und insofern müssen wir es ja gestalten.

00:39:31: Wir können nicht die Augen zu machen und glauben das geht wieder weg will ich auch gar nicht weil das dann unglaublich hilfreich ist und mächtiges Werkzeug ist natürlich verändert dass total viel wie wir lernen wie wir arbeiten aber es hat total große Chancen auch in der Medizin im analysieren großer Daten.

00:39:46: also ich glaube am ende ist es vor allem eine Gestaltungsaufgabe weil jetzt ist halt nun mal da und jeder der heute sein Handy in der Hand hatte und das sind wahrscheinlich alle hat KI genutzt Unterm Strich Chancs absolut.

00:39:58: Das heißt nicht irgendwie blind und nicht irgendwie im Ignorieren von Risiken, aber es ist da und damit dann eben auch die Chancen weiter ausbauen.

00:40:05: das ist mein Zugang zu eigentlich auch einfach Technologien und insbesondere auch KI.

00:40:11: Da gibt's ja auch Leute sagen wir stehen davon vor der nächsten technischen industriellen Revolution Aber auch vor massiven gesellschaftlichen umwälzungen die daraus entstehen können muss man ja auch sehen.

00:40:20: also wenn wir jetzt mal auch bestimmte Funktion in Unternehmen uns angucken, dann wird natürlich vieles möglich heute durch KI.

00:40:29: Das hilft an einigen Stellen wo Fachkräfte sowieso fehlen und man gar nicht mehr weiß wie man es machen soll.

00:40:34: aber es birgt eben Risiken dass viele Menschen sich was anderes überlegen müssen.

00:40:38: oder wir überlegen Müssen was machen denn die Leute jetzt wenn eben einfache Tätigkeit in dem mit Erfassungsaufgaben im Sachbearbeitungsbereich mit Zahlungsabwicklungen, mit diesen ganzen Dingen mit Kunden-Service zum Teil zu tun haben.

00:40:50: Wenn die alle von Computern erledigt werden?

00:40:53: Ich meine wenn ich jetzt bei meinem Arzt anrufe dann habe auch eine KI dran und ich hab jetzt vor einiger Zeit das erste Mal einen Termin in der KI in einem Autorhaus gemacht und es hat verdammt gut funktioniert hätte ich gar nicht gedacht ja und wir kommen an den Punkt dass man das gar nicht mehr merkt.

00:41:06: irgendwann Es gibt bei Google ja ein Video da ruft ihr mal beim Friseur an und macht einen Terminen für eine KI beim Friseuren und der Mensch auf der anderen Seite merkt gar nicht, dass er mit einer KI gesprochen hat weil die sich so menschlich verhält.

00:41:20: Das ist gar nicht mehr auffällt.

00:41:22: Ja also insofern erstmal natürlich das... enorme Veränderungen, also egal ob für den Arbeitsmarkt.

00:41:28: Sie haben es beschrieben ich glaube auch übrigens nicht nur für einfache Tätigkeiten sondern auch gerade wir sehen das ja einfach wie leistungsfähig, wie large language models oder andere Dinge sind.

00:41:37: Auch für komplexe Aufgaben übernimmt ja auch KI immer mehr Möglichkeiten.

00:41:43: insofern Das ist erst mal ein rieseniger Wandel.

00:41:46: Auch in der Gesellschaft denken wir an die Art und Weise von Kommunikation vor Nachrichten von Netzwerken die KI getrieben sind Ganz entscheidend und wir sehen das leider sozusagen auch für Meinungsbildungen, auch demokratiefreundlich teilweise eben sein können.

00:42:03: Insofern ja also das sind natürlich auch die Entwicklungen wo wir mit einem Kompetenzaufbau im verantwortungsvollen Umgang mit KI Aktiv sein müssen, wo auch die Frage von Regeln wichtig ist.

00:42:16: Aber vor allem noch die Frage vom Kompetenzaufbau entscheidend ist.

00:42:21: Meine Ausgangsthese ist ja erst mal, sie ist da und wird nicht weggehen.

00:42:26: Ob ich das jetzt will oder nicht?

00:42:30: Und insofern ist es eher die Frage wie gestalte ich's jetzt?

00:42:34: Durch regulatorik, aber vor allem kompetenten Fähigkeiten mache ich das.

00:42:40: Ich ist sozusagen auch aus Deutschland, aus Europa mit unserem Wertmaßstab und überlasse das eben nicht.

00:42:46: anderen Regionen und anderen Ländern, die eben andere Vorstellungen haben.

00:42:50: Weil auch das ist ja nicht alleine auf der Welt.

00:42:53: Und ich meine jetzt hier wahrscheinlich die, die den Podcast hören, die wissen es ja alle nur weil wir dann irgendwie sagen naja wir wollen es aber nicht, dann heißt es ja nichts als andere dass nicht tun und insofern muss man einfach das selber beherrschen und besser sein.

00:43:06: Das exakte Punkt bei dem Punkt wenn wir uns überlegen wer sich dem Thema nicht stellt und die auch die Vorteile die Möglichkeiten nicht nutzt Ist im Nachteil, denn KI ist ein mächtiges Tool das vielen für viele Sachen zur Verfügung steht.

00:43:18: Wer es nicht nutzt, ist möglicherweise im Nichteil, ist raus.

00:43:22: die Frage, die sich dann stellt wenn sie irgendwann alle nutzen?

00:43:25: Dann ist die Frage der Differenzierung.

00:43:27: wie kann ich eigentlich besser sein, wenn alle einen Tool haben dass ihr ums mal auf Musik zu übertragen spielen lässt auf einer Galge wie Paganini.

00:43:38: Das heißt wie kann Ich eigentlich dann die Differenzierung schaffen?

00:43:41: Da ist die Theorie, dass es über den Kontext geht und über das Grund, über das Round-Knowledge oder so.

00:43:48: Die Ideen, die Kreativität, die ich in meinen Geschäftsfeld als Unternehmer vielleicht als visionär, als kreativer Kopf irgendwie reinbringen.

00:43:58: Aber genau das sind die Fragestellungen.

00:44:00: wie sieht dann eigentlich Zukunft aus?

00:44:02: Wenn ich am Ende nur noch mit Partnern zusammen arbeite, die alle diese Tools nutzen oder wenn für mich als Unternehmner eine Eine Horde von zwanzig KI-Agenten arbeitet parallel im Hintergrund.

00:44:16: Wir haben das jetzt gerade mal beim Diakansumvortrag gehört, die dann parallel in einer Eigeninitiative sich selbst ihre Arbeitsaufträge schreiben und sich die entsprechende Dinge weiterentwickeln, Projekte weiterführen und mir dann in Rekordzeit nach zwei Stunden sagen ist es alles fertig.

00:44:31: Da hätten früher Teams vielleicht ich weiß nicht zwei Wochen reingearbeitet.

00:44:34: Dann ist das auch schon auf der einen Seite beeindruckend, auf der anderen Seite ein bisschen beängstigend

00:44:40: Ja, und wir sehen aber auch an vielen Stellen wie ihr da eine Qualität dadurch auch steigt durch Zusammenarbeit.

00:44:46: Also wir sehen das ja auch im Bereich der Medizin Bildanalysen.

00:44:49: in der Frage kann ich eigentlich individualisierte Medizin und es dann so ein Beispiel mal auch durchzuführen einfach auf einer ganz anderen Grundlage von Informationen entscheiden was für das Individuum wichtig ist also nicht irgendwie früher als erwachsene.

00:45:03: Frauenmänner sind gleich und für Kinder die Hälfte in der Dosierung Und das ist sozusagen die ganze medizinische Behandlung natürlich heute ganz anders.

00:45:10: individuell gucken, was ist die Gesamtheit der Krankheitsgeschichte?

00:45:13: Der individuelle Faktoren über Genetik.

00:45:18: ganz anders agieren und das alles sind Dinge, die kann ich ohne KI nicht.

00:45:25: Das sind sozusagen die Kehrseiten im positiven Sinne dann eben auch genau dieser Leistungsfähigkeit.

00:45:29: Insofern ist es natürlich auch für uns was wir haben jetzt genau aus dieser Frage wo sind wir eigentlich oder wo haben unsere Stärken?

00:45:36: Wir haben jetzt so Nachwuchsgruppen für den Bereich KI ausgeschrieben für die Forschung Wo wir gesagt haben, ihr müsst sozusagen das sogenannte Domänenwissen mitbringen.

00:45:45: Also ihr müsst quasi aus einem Anwendungsfall eben auch kommen und es geht nicht nur darum einfach KI als Technologie zu begreifen sondern genau aus dem Anwendungfall eben auf den Bereich KI zu schauen.

00:45:57: Und diese Ausschau ist aber hoch erfolgreich.

00:45:59: Wir haben super spannende Menschen dort gewinnen können, die jetzt in und für Niedersachsen forschen und arbeiten.

00:46:04: Und damit ja auch Wettbewerbsfähigkeit wieder nach vorne treiben.

00:46:07: Ich glaube genau so – Sie hatten es eben gesagt – wir haben sozusagen die Rahmenbedingungen dafür, wo KI zur Anwendung kommen wird in Deutschland, in Niednersachsen.

00:46:17: Das ist unsere Stärke.

00:46:19: Dann würde man auch Differenzierungsmerkmale sehen.

00:46:22: Auch ein Thema wie dann manchmal natürlich aus Rahmenbedigungen.

00:46:25: Wir haben über Regulatorik- und Datenzugang gesprochen, auch schon sich zeigt ist, dass vielleicht aus der Not manchmal auch eine Tugend wird und wir sehr viel effizientere KI-Modelle haben die gar nicht unbedingt die Masse an Daten und Informationen zum Lernen brauchen.

00:46:41: Die aber aus aggregierten Daten aus weniger am Ende plötzlich besser gelernt haben.

00:46:47: Oder das ist ja plötzlich ein Differenzierungsmerkmal, also wie kann ich dann eigentlich KI generieren die schneller und sparsamer und effizienter am Ende auch lernt?

00:46:57: Also ich glaube da gibt es einfach ganz unterschiedliche Dimensionen und ich glaube wir brauchen uns da nicht verstecken.

00:47:04: Zum Schluss eine Frage.

00:47:05: Sie sind ja auch schon ein paar Jahre in der Politik deutlich junger als ich.

00:47:09: Also aus Ihrer Perspektive als Wissenschaftsminister, was ist Ihr Bild von Niedersachsen in der Zukunft?

00:47:14: So wenn es richtig gut läuft.

00:47:15: Ich finde wir müssen viel mehr dahin gehen das für den Leuten erzählen Was ist eigentlich, wenn wir es richtig machen Wenn's gut läuft, wenn sich alle Mühe geben Wo können wir eigentlich hin?

00:47:23: Wir müssen diese Bilder malen Nicht immer nur rumnöhlen Wie schlecht alles gerade ist und wie beängstigend usw.

00:47:30: Was man irgendwie verstehen kann.

00:47:31: Wir müssen einfach nach vorne gucken Und irgendwie den optimistischen Blick haben.

00:47:37: Also ich würde ehrlich aber sagen, dem ganzen Norden gehört die Zukunft.

00:47:40: Weil wir haben immer in der Geschichte gesehen dass sich Wertschöpfung dort auch konzentriert wo Energie vorhanden ist.

00:47:47: und die Zukunft der Energie ist zwangsweise erneuerbar weil alles andere Ressourcen sind begrenzt Wir sehen Abhängigkeiten geopolitisch problematisch Und wir haben in Niedersachsen im Norden Deutschlands die Chance einfach über Erneuerbare Energien eine verlässliche Grundlage und Rahmenbedingungen zu schaffen.

00:48:05: Und das, was wir jetzt ja auch gerade – ich habe es mir vorangesprochen – genau gucken wie können wir eigentlich sozusagen in regionalen Klustern dann die Stärken der Unternehmen und der Wissenschaft zusammenbringen?

00:48:18: Wir quasi durch Konzentration eben diese Stärke nutzen.

00:48:22: und wenn man das jetzt zusammenbringt dem Norden gehört grundsätzlich sowieso die Zukunft, weil wir die Energie haben.

00:48:28: Weil sie bei uns bezahlbar ist, weil sie verlässlich vorhanden ist und wir genau diese Rahmenbedingungen jetzt nochmal verändern und konzentriert vorantreiben auch gerade in der Zusammenarbeit Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, wir haben ein exzellentes Auskommen.

00:48:42: Und Zusammenarbeit wirklich über die Ressorts- und Verantwortlichkeiten entweckt, wo nicht sofort die Frage stellt wird wer ist eigentlich verantwortlich?

00:48:48: Sondern eher was ist das Problem und wie gehen wir es an und wer ist dann irgendwie zweitrangig?

00:48:53: Und ich glaube, dass ist einfach etwas, worum wir wirklich optimistisch in die Zukunft gucken können als und für Niedersachsen.

00:48:59: Ich finde wenn wir das auch ein Stück weit mehr ausstrahlen alle zusammen, dann glaube wird es auch was.

00:49:05: Verzweifung ist kein Konzept, also den Kopf in den Sand stecken macht keine Zukunft sondern bin wirklich bei dem was ihr mehrfach gesagt habt zu begreifen.

00:49:13: wir alle haben eine Rolle dabei zu spielen dass Dinge besser werden das morgen besser wird.

00:49:17: Wir können etwas dazu beitragen jeder einzelne von uns

00:49:19: Also Nier-Sachsen Energieland Forschungsland aber auch Autoland auch Industrieland

00:49:24: Ja, selbstverständlich.

00:49:25: Also wir werden auch genau dann in Zukunft die Stärke in der Industrie... ...in der Automobilindustrie weiterhaben.

00:49:31: Wir werden weiter Agrarland sein weil wir genau in diese Dinge ja auch mit investieren und insofern ja absolut!

00:49:37: Wir werden das was uns heute stark macht auch in fünfzehn Jahren bei uns noch haben und es wird weiter dafür sorgen dass wir den Wohlstand haben Und ich finde wir haben die Glersachsen mit die besten Voraussetzungen dafür.

00:49:47: also mir ist überhaupt nicht bange Ich habe da trotz aller Schwierigkeiten nicht bin er nicht naiv Aber habe ich einen positiven Blick in die Zukunft und wenn wir gemeinsam jeden Tag daran arbeiten, dann wird das doch was.

00:49:59: Ja, das finde ich prima!

00:49:59: Das ist ein schönes Bild.

00:50:00: Ich freue mich darüber.

00:50:01: Herzlichen Dank, dass Sie heute dabei waren.

00:50:03: Ich wünsche Ihnen für Ihre Amtszeit und für ihre Aufgabe ganz viel Glück.

00:50:09: Es sind sozusagen das Q um es in James Bond Sprache zu sagen oder der Q der Landesregierung, der immer noch eine Technologie vielleicht im Koffer hat, die noch keiner auf dem Schirm hat... Sie haben versucht, dass sie mich in den Koffer reingucken lassen.

00:50:22: Vielleicht kommt das später noch mal.

00:50:24: Aber auf jeden Fall ist es eine spannende Aufgabe und erfolgt dabei.

00:50:29: Ganz toll, dass die heute dabei waren!

00:50:30: Ich freue mich, wenn wir uns bald wieder treffen.

00:50:32: Herzlichen Dank!

00:50:33: Vielen Dank Herr Kirschmann.

00:50:34: alles Gute.

00:50:37: Das Wirtschaftsalphabet.

00:50:38: Das war die vierzehnte Folge von Moenwirtschaft zum Thema Wissenschaft und Forschung.

00:50:46: Weiterführende Informationen finden Sie in den Shownotes.

00:50:48: Dort finden auch die Links zu unseren Studien und Quellen.

00:50:51: Wenn Ihnen die Folge gefallen hat, freuen wir uns wenn Sie unseren Podcast abonnieren und bewerten.

00:50:56: Bei Themenwünschen schreiben sie uns gerne eine E-Mail an redaktionadihklv.de.

00:51:02: Stichwort Moin Wirtschaft bis zum nächsten Mal!

00:51:21: Executive Produces, Maria Lorenz-Bockelberg und Frieda Maurische.

00:51:26: Projektmanagement Poolartists Paula Georgi und Felix Böhme.

00:51:30: Redaktion und Produktion Poolartist Charlotte Steinbach.

00:51:34: Gästemanagement Anna Faldig.

00:51:36: Sprecherin Gesine Kühne.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.